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Ausschuss will keinen Mobilitätskoordinator

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Zu einer fahrradfreundlichen Kommune gehört ein Mobilitätskoordinator – das zumindest finden Eutins Grüne. Als Monika Obieray (Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreis) das Konzept im Bauausschuss am Mittwochabend vorstellte, kassierte sie unerwarteten Gegenwind.

Von „unausgegoren“ und „überflüssig“ bis „die Besoldungsklasse ist viel zu hoch“ oder „das kann doch die Verwaltung auch mit Bordmitteln wuppen“, war alles dabei. Obieray: „Wir glauben, dass es ohne diese Stelle nicht vorangehen wird.“ Das Problem: Die „Stellenbeschreibung“, bei der sich Obieray offenkundig an einer Ausschreibung der Stadt Kiel orientiert hat, war der CDU nicht klar genug definiert: „Der Briefkopf ist fertig, die Besoldungsgruppe auch, aber die detaillierte Aufgabenbeschreibung nicht.“ Heinz Lange kartete nach: „Man braucht keine extra Stelle, wenn derjenige letztlich auch wieder zur Verwaltung rennen muss, weil er nicht handeln kann.“ Jeder, der Ingenieurwesen studiert habe, wisse, was Radwege brauchen. Externe müssten extra eingearbeitet werden.

Um den Mobilitätsbeirat nicht zu enttäuschen, versuchte Obieray den Antrag zurückzuziehen, doch die Mitglieder drängten auf Abstimmung. Das Ergebnis: Außer Obieray waren alle dagegen.

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erstellt am 06.Nov.2014 | 11:24 Uhr

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