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Ausschuss stimmt für neues Ärztehaus in Albert-Mahlstedt-Straße

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 06.Mär.2015 | 10:47 Uhr

Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Der Ausschuss für Stadtentwicklung stimmte gestern mehrheitlich für das neugestaltete Ärztehaus, dass auf dem Grundstück des abgerissenen Hauses Albert-Mahlstedt-Straße 27 gebaut und mit dem schon bestehenden Haus in der Peterstraße im rückwärtigen Bereich verbunden werden soll.

Bereits im vergangenen Sommer wollte Alexander Scholz nahe seiner Apotheke an der Peterstraße und dem angegliederten Ärztehaus ein weiteres Ärztehaus errichten. Dem erteilten die politischen Vertreter damals eine Absage – „zu wuchtig“, „ein Koloss“ lautete die Begründung. Bauamtsleiter Bernd Rubelt
berichtete im jüngsten Stadt- und Entwicklungsausschuss von neuen Gesprächen mit dem Bauherrn: „Dieser Entwurf ist eine deutliche Reduzierung.
Im unteren Bereich des Gebäudes ist das Ärztehaus geplant, oben sollen Wohnungen entstehen.“

Die SPD äußerte Bedenken von „zu massiv“ (Gabriele Appel) bis hin zu „wenn wir das genehmigen, machen wir in alle Richtungen Tür und Tor auf“ (Karlheinz Jepp). Der aktuelle Entwurf, so Jepp, sehe zwar ein Flachdach vor, „aber das schreit doch danach, dass hier in zwei Jahren noch aufgestockt wird“. Jürgen Stange (Grüne) schlug vor, über eine Dachbegrünung nachzudenken. Und Jens-Uwe Dankert (FDP) mahnte: „Wir werden sehr genau aufpassen, ob die Fassadengestaltung dem Klassizismus entsprechend angepasst wird.“

Bis 2012 stand auf dem jetzt neu zu bebauenden Grundstück Nr. 27 an der Albert-Mahlstedt-Straße ein für Wohnen und Arztpraxis genutzter Altbau, der aufgrund fehlender Standsicherheit abgebrochen worden ist. Dass die Nachfrage von Ärzten entsprechend hoch sei, in
einen neuen Komplex innentstadtnah einzuziehen, bekräftigte Scholz bereits in der Sitzung im Sommer: „Zukünftig werden Ärzte noch stärker kooperieren, gemeinsame Infrastruktur nutzen oder Gemeinschaftspraxen gründen.“

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