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Ostholsteiner Anzeiger

18. Dezember 2017 | 06:55 Uhr

Ausgleichstreffer in letzter Sekunde

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 23.Mär.2016 | 13:14 Uhr

Die Landesligahandballer der HSG Holsteinische Schweiz brachten vom ATSV Stockelsdorf II ein 20:20(8:9)-Unentschieden mit. Da der SC Union Oldesloe an diesem Wochenende eine Niederlage kassierte, zog die HSG mit dem Spitzenreiter gleich, ist aber aufgrund des direkten Vergleichs Zweite.

In einer von Anfang an sehr kampfbetonten Partie schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die Deckungsreihen bestimmten das Spiel. Obwohl beide Mannschaften sehr aggressiv in der Abwehr standen, blieb die Begegnung bemerkenswert fair. Großen Anteil hatten dabei die souveränen Schiedsrichter Glass/Hemmerich, die die Partie jederzeit im Griff hatten.

Auch nach der Pause blieb das Spiel spannend. Die Gäste gingen durch Luca Risch mit 10:9 (33.) in Führung. Torwart Tim Schneider, der schon im ersten Durchgang überzeugte, steigerte sich in dieser Phase erneut und hatte erheblichen Anteil an der folgenden 13:11-Führung nach einer Dreiviertelstunde. Doch die Stockelsdorfer hielten kampfstark dagegen, in der 48. Minute stand es 15:15.

Die Schlussphase war an Spannung kaum noch zu überbieten. Nach dem 18:18-Ausgleich durch Fynn Sager legte die HSG durch Tore von Martin Fürst und Moritz von Stark (58.). Doch die Gastgeber verkürzten auf 19:20. Dann nahm Trainer Stefan Risch bei Ballbesitz der HSG eine Auszeit. Es waren nur noch 20 Sekunden ausspielen. Doch TSV-Keeper Falkus parierte einen zu frühen Torwurf. Der folgende Tempoangriff endete mit dem 20:20-Ausgleich in der letzten Sekunde.

Trainer Stefan Risch sagte nach dem Abpfiff: „Bis zur 59. Minute hat das Spiel heute richtig Spaß gemacht. Wären da nicht die letzten 20 Sekunden gewesen, in denen wir leider völlig unnötig den Sieg verschenkt haben… .“ Für die HSG Holsteinische Schweiz trafen Fynn Sager (8/1), Martin Fürst (4), Jarrit Maaßen (3), Luca Risch, Moritz von Stark, Tjorge Maaßen, Leon Risch, Steffen Engelbrecht (je 1).

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