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Aus Südeingang zur LGS wird Wohnmobilstellplatz

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wohin mit den Wohnmobilisten? Diese Frage wird in Eutin immer wieder kontrovers diskutiert. So auch im jüngsten Stadt- und Entwicklungsausschuss, der nach langem Hin- und Her sich schließlich doch mehrheitlich für die Nachnutzung des Südeingangs der Landesgartenschau nahe Jungfernort/Ecke Oldenburger Landstraße aussprach.

Dieser Standort wurde, nachdem sieben Flächen insgesamt im Stadtgebiet von Landschaftsplaner Raimund Weidlich geprüft wurden, als der „am besten geeigneteste“ beschrieben.

Erstmals thematisierte die FDP vor fünf Jahren das Problem mit den fehlenden Stellplätzen in Eutin: Sie wollte die Mobilisten am Schwimmbad parken lassen. Das Problem: Dort parken auch die Kreisberufsschüler. Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz: „Da ist es jetzt schon eng, das können wir nicht noch verschlimmern.“ Außerdem sei damals geprüft worden, dass dort nicht genügend Platz für mindestens 15 Wohnmobile sei, die es aber für eine wirtschaftliche Betreibung brauche, sagte Bauamtsleiter Bernd Rubelt. Die Grünen würden die Mobilisten gern zentrumsnah am Güterbahnhof mit unterbringen, „da können sie die sanitären Anlagen der geplanten Dreifelderhalle mit nutzen“. Dort sei es zu laut, entgegnete die SPD, außerdem fehle es dann insgesamt mit Sporthallenbetrieb an den nötigen Parkplätzen. „Und schon heute sind die sechs bahnhofsnahen Stellplätze eher verwaist an der Elisabethstraße“, sagte Schulz (CDU).

Wie soll der Stellplatz aussehen? Was 2016 zur LGS Kassenhaus sein wird, soll dann für die Mobilisten sanitäre Anlagen beherbergen, erklärte Bauamtsleiter Bernd Rubelt auf Nachfrage. Auf der Fläche bis zum neuangelegten Hain in Seenähe aus Ersatzbäumen für die Gefällten im Seepark (wir berichteten) sollen dann bis zu 24 Stellplätze für Wohnmobile entstehen. Es werde keine zusätzliche Fläche versiegelt, kein Kassenhäuschen mehr notwendig sein, weil alles über Automaten rund um die Uhr möglich sein soll. Karlheinz Jepp (SPD) betonte: „Wir müssen verhindern, dass bei einer Pleite des Stellplatzes hier ein Wohngebiet entstehen kann.“

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erstellt am 06.Mär.2015 | 10:46 Uhr

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