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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 15:49 Uhr

Aus der Cafeteria aufs Siegespodest

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz setzen sich trotz Aufstellungssorgen im „Final-Four“ zweimal deutlich durch

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2016 | 21:21 Uhr

Die HSG Holsteinische Schweiz hat am Wochenende bei der Endrunde um den Handball-Kreispokal, dem „Final-Four-Turnier“ in der Sievert-Halle, beide Wettbewerbe gewonnen. Das Frauenteam setzte sich nach seinem 26:5-Halbfinalsieg gegen den SV Fehmarn im Endspiel mit 17:8(13:2) Toren gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz durch. Die Männer besiegten im Endspiel die HSG Wagrien II mit 18:13 Toren (siehe Bericht unten).

Im ersten Halbfinale hatte das Holsteiner Süd/Ostsee-Liga-Team von Trainer Fred Boller keine Mühe gegen den SV Fehmarn, der im Punktspielbetrieb in der Ostholstein-Liga auf Torejagd geht. „Da hatten wir Losglück“, gab Boller zu. Sein ersatzgeschwächtes Team, das durch Juliane Voß und Lena Preuss unterstützt wurde, nutzte das Spiel auch, um sich einzuspielen. „Das klappte relativ schnell. Fehmarn war überfordert“, meinte Boller. Über 5:0 und 10:1 enteilten die Gastgeberinnen bereits in der ersten Hälfte zu einer Elf-Tore-Pausenführung. Die Holsteinerinnen ließen die Zügel auch in der zweiten Hälfte nicht schleifen und gewannen am Ende deutlich.

Im Finale trat das Boller-Team gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz an, die zuvor die dritte Mannschaft der HSG Holsteinische Schweiz mit 21:8 bezwungen hatte. Das Holsteinerinnen hatten sich zwar für das Finale ein Spiel gegen die „eigene Dritte“ gewünscht, da sie erst vergangenen Samstag gegen die HSG Ostsee Neustadt/ Grömitz in der Liga gespielt hatten, doch die dritte Frauenmannschaft konnte nur in Teilen der ersten Halbzeit mit der HSFG Ostsee mithalten, die ihre Punktspiele eine Liga höher bestreitet.

„Dass das nicht so ein Spiel wie am vergangenen Wochenende werden würde, war uns klar“, stellte Boller schon mit dem Blick auf die zur Verfügung stehenden Kader fest. In der Vorwoche hatten seine Handballerinnen noch deutlich gewonnen. Doch im Gegensatz dazu hatte er diesmal nur neun Spielerinnen zur Verfügung, während die Gästebank voll besetzt war. Das nützte dem Ostsee-Team jedoch nichts: Das HSG Holsteinische Schweiz dominierte das Spiel von Beginn an und ging mit 6:1 Toren in Führung.

Von da an zeigten die Ostsee-Handballerinnen zwar kurzzeitig mehr Gegenwehr und kamen bis zur Halbzeitpause auf 4:7 heran, doch in der zweiten Hälfte machten die Gastgeberinnen schnell alles klar. Über 10:5 und 15:6 gelang ein am Ende deutlicher Sieg.

„Wir wollten über Tempo leichte Tore werfen – und das ist gelungen“, analysierte HSG-Coach Fred Boller zufrieden. Weil die Umstände mit kleinem Kader und zusätzlichem Cafeteria-Dienst nicht die besten waren, zeigte sich das Team um Haupttorschützin Jessica Plötz mit dem Pokalsieg umso zufriedener.

Für die Handballerinnen der HSG Holsteinische Schweiz II spielten Danika Hahn im Tor sowie im Feld Jessica Plötz (insgesamt 16 Tore), Sabrina Wagner (12), Saskia Wendt (6), Juliane Voß, Oksana Puschkarev (je 3), Ines Thormann, Marila Grunwald und Lena Preuss (je 1).

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