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Ostholsteiner Anzeiger

21. August 2017 | 20:40 Uhr

Aufregender Saisonstart

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Handball-Landesliga: HSG Eutin unterliegt nach dramatischen Schlusssekunden 20:21 gegen Aufsteiger Oldenburger SV

Spannung bis zur
letzten Sekunde erlebten
die Landesligahandballer der HSG Eutin bei der 20:21 (12:10)-Niederlage gegen den Oldenburger SV. Nach der Gästeführung zum 21:20 20 Sekunden vor Schluss habe Gästespieler Mademann einen schnellen Anwurf verhindert, berichtet HSG-Trainer Uwe Kröger. Zwar sah Mademann die Rote Karte, doch für die Eutiner verstrich wertvolle Zeit. So blieb es bei der Heimniederlage.

Beide Teams waren bereits in einem Vorbereitungsturnier aufeinandergetroffen und kannten sich schon recht gut. Die Partie war von zwei starken Abwehrreihen geprägt. Die ersten fünf Minuten blieben torlos. Der OSV eröffnete den Torreigen, legte in der zehnten Minute mit dem 3:1 einen Zwei-Tore-Vorsprung vor.

Trainer Uwe Kröger stellte jetzt seine Deckung um und verleitete die Gäste zu hastigen Würfen, die Eutiner nutzten den Ballgewinn immer wieder zu Gegenstößen. So erzielten Kevin Kutz und Markus Kröger zunächst den Ausgleich. Oldenburg wurde zunehmend nervöser. Die HSG nutzte dies und erzielte über den starken Philipp Vogelreuter die 7:5-Führung. Diesen Vorsprung nahmen die Eutiner beim 12:10 mit in die Pause.

Den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischten die Gäste. Sie glichen in der 36. Minute zum 13:13 aus. Die HSG zeigte sich jedoch unbeeindruckt und setzte sich auf 15:13 ab (41.). Patrick Wähling warf in der 48. Minute mit dem 17:14 erstmals eine Drei-Tore-Führung heraus – zum 17:14, schied jedoch mit Verdacht auf Muskelfaserriss aus.

Acht Minuten vor dem Abpfiff lagen die Gastgeber mit 18:15 Toren vorn. Dann verloren sie den Faden. Uwe Kröger vermutet, dass dies auch an Wählings Verletzung gelegen haben könnte. Dann gerieten die Eutiner vollkommen außer Kurs. Kröger berichtet von einigen Diskussionen zwischen Zeitnehmern und Schiedsrichtern und zwei klaren Fehlentscheidungen gegen die HSG. Individuelle Abwehrfehler begünstigten den Oldenburger Ausgleich zum 20:20. Im Gegenzug scheiterte Mario Guttau aus aussichtsreicher Position am Oldenburger Keeper.

„Oldenburg schien mit dem Unentschieden zufrieden und wollte die Zeit nur noch runterspielen, musste jedoch 20 Sekunden vor Schluss abschließen, da Zeitspiel drohte. Mit einem Verzweiflungswurf narrte ein Oldenburger Rückraumspieler die schläfrige HSG-Abwehr und erzielte das 21:20“, schildert Uwe Kröger die Schlussphase.

Der Eutiner Trainer grollte: „Das Spiel war sicherlich Werbung für den Handball, hatte aber nach Meinung aller Beteiligten keinen Verlierer verdient. Für diese Niederlage sind ausschließlich wir verantwortlich; sie war völlig unnötig.“ Uwe Kröger beklagt, dass nach Tim Schneider, Till Dummer und Andre Buse jetzt auch noch Patrick Wähling für Wochen ausfällt.

Die Eutiner spielten mit Jan Henschelowski im Tor sowie Philipp Vogelreuter, Kevin Kutz (je 5), Markus Kröger (3), Mario Guttau (2/2), Nick Mebius, Patrick Wähling (je 2), Christian Chrapkowski (1), Nils-Ole Petersen, Robert Meißner, Andre Bundtzen, Patrick Guttau und Dario Rankovic.

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