Aufräumen nach zwei Stürmen

An der Howaldtstraße hatten Dachziegel Autos getroffen, Andreas Chmielewski (Feuerwehr Suchsdorf) sperrt den Gefahrenbereich ab.
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An der Howaldtstraße hatten Dachziegel Autos getroffen, Andreas Chmielewski (Feuerwehr Suchsdorf) sperrt den Gefahrenbereich ab.

Bei Dutzenden von Vorfällen blieben die Schäden in der Landeshauptstadt unter dem Strich aber gering / 200 Einsatzkräfte im Dienst

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11. Januar 2015, 18:16 Uhr

Umgestürzte Bäume, herabfallende Dachziegel, gelöste Dachbleche – die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Kiel verzeichnete am Sonnabend Dutzende von Einsätzen. Das Orkantief „Felix“, das nur einen Tag nach „Elon“ durch die Straßen der Landeshauptstadt fegte, hinterließ aber, so die gestrige Bilanz, keine größeren Schäden und keine Verletzten. Der Führungsstab hatte rechtzeitig auch sieben Freiwillige Feuerwehren alarmiert. Über 200 Einsatzkräfte sorgten dafür, dass gelockerte Gerüstteile oder gefährdete Fahnenmasten gesichert wurden.

Andrang herrschte am Sonnabendnachmittag vor dem Info-Center im Bahnhof, da viele Strecken wegen umgestürzter Bäume gesperrt waren. Wartende Passagiere bildeten Fahrgemeinschaften, um im Taxi den nächstmöglichen Bahnhof anzusteuern. Bis zum Abend wurden die Bahnstrecken Stück für Stück geräumt, auch die wichtige Route nach Hamburg war wieder befahrbar.

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