Aufgeräumt und neu gestaltet

Verschönerungsverein und Gemeinde haben die Badestelle Nücheler See mit vereinten Kräften schick gemacht. Darauf gab es ein Gläschen alkoholfreien Sekt auf dem Steg: (v. li.) Vereinsvorsitzender Karl-Heinz Auer, 2. Vorsitzender und Dorfvorstand Jörg Kühl, Bürgermeisterin Tanja Rönck, Jan-Henning Kube (Bauhofleiter und Beisitzer im Verein), Christian Rogall (Bauhof), Beisitzer Lukas Pasdzior und Dorfvorsteher Dieter Path.
Verschönerungsverein und Gemeinde haben die Badestelle Nücheler See mit vereinten Kräften schick gemacht. Darauf gab es ein Gläschen alkoholfreien Sekt auf dem Steg: (v. li.) Vereinsvorsitzender Karl-Heinz Auer, 2. Vorsitzender und Dorfvorstand Jörg Kühl, Bürgermeisterin Tanja Rönck, Jan-Henning Kube (Bauhofleiter und Beisitzer im Verein), Christian Rogall (Bauhof), Beisitzer Lukas Pasdzior und Dorfvorsteher Dieter Path.

Die Badestelle in Nüchel – von der Gemeinde viele Jahre nur geduldet – lädt jetzt offiziell zum Baden ein

shz.de von
06. Juni 2018, 13:46 Uhr

Der Uferbereich am Nücheler See unterhalb des Dweerbeeker Weges ist jetzt offizielle Badestelle. In einer konzertierten Aktion spuckten Verschönerungsverein, Dorfvorstand, Bauhof und Verwaltung in die Hände, räumten auf und gestalteten den Strandabschnitt neu.

Bei 20 Grad Wassertemperatur wagten Bürgermeisterin Tanja Rönck, der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Nüchel, Karl-Heinz Auer, und Dorfvorsteher Dieter Path ein Fußbad und weihten mit einem Gläschen alkoholfreiem Sekt und den Mitstreitern Jörg Kühl (2. Vorsitzender und Dorfvorstand), Jan-Henning Kube (Bauhofleiter und Beisitzer im Verein), Christian Rogall (Bauhof) und Beisitzer Lukas Pasdzior das Projekt ein. Lange Jahre sei der Strandabschnitt als Badestelle von der Gemeinde nur geduldet gewesen. „Wir dulden lieber, als wenn an fünf Stellen alles kaputt gemacht wird“, erklärte Rönck. Doch um den inoffiziellen Zustand zu beenden, nahm man Ende 2017 mit der Forstverwaltung Kontakt auf und schloss einen Pachtvertrag. Mit dem Vertrag ging
die Verkehrssicherungspflicht auf den Betreiber über. Und die bestand in einer ersten Maßnahme darin, 16 marode und von innen hohle Weiden und Pappeln zu begutachten und zu fällen, damit Badegäste nicht durch herabfallende Äste verletzt werden. Die Forstverwaltung habe die groben Arbeiten übernommen und die Stämme abgefahren und verkauft, so Path. Verein und Dorfvorstand zersägten unter Mithilfe des Bauhofs das Kronenholz und nahmen es mit. Danach habe der ganze Platz voller Totholz gelegen, und es ging ans Aufräumen. Rund 200 Stunden in vier Wochen brauchten vier bis acht Leute, den Platz herzurichten, schätzt Path. Auch der Steg wurde erneuert. Die Tragstützen, die der Dorfvorsteher Anfang der 80er Jahre aus Bangkirai-Tropenholz in den Untergrund getrieben habe, seien noch gut gewesen. Doch Tragebalken und Bretter waren morsch, weshalb man den Steg zum Ende der Badesaison 2017 gesperrt habe, erläuterte Auer. Die Helfer aus Bauhof, Verein und Dorfvorstand montierten Balken und Bretter ab und ersetzten sie vor drei Wochen durch sibirische Lärche. Das Holz spendierte die Gemeinde. Da der Bereich FFH-Gebiet ist, mussten die Stubben der Bäume stehen bleiben. „Also machten wir daraus Tische und Stühle“, schmunzelte der Vereinsvorsitzende. Alle sind zufrieden mit der erfolgreichen Zusammenarbeit. Nicht zuletzt, weil nach Pasdziors Worten die handelnden Personen als Mitglied und/oder Mitarbeiter in ihren Funktionen „mehrere Hüte aufhaben.“ Path: „Zur Gemeinde hatten wir immer guten Kontakt. Es läuft hervorragend.“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen