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Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 21:08 Uhr

Auf kurzem Weg zum Sieg

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Sven Gero Hünicke gewinnt bei den VR Classics ein M**-Springen für Junioren und Junge Reiter

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2017 | 21:31 Uhr

Springreiter Sven Gero Hünicke von der Insel Fehmarn und sein Erfolgspferd, die Hannoveraner-Stute Sunshine Brown, sind erfolgreich in die Turniersaison gestartet. Beim internationalen Hallenturnier „VR Classics“ in den Holstenhallen in Neumünster haben sie ein M**-Springen für Junioren und Junge Reiter gewonnen und der Konkurrenz dabei ganz lässig drei Sekunden abgenommen.

„Neumünster ist immer das erste Turnier im Jahr, da erwartet man eigentlich noch nicht so viel. Ich war fast ein bisschen überrascht, dass es jetzt so hervorragend geklappt hat“, sagt Sven Gero Hünicke. Der amtierende Deutsche Meister der U21-Springreiter und seine elfjährige Stute Sunshine Brown haben sich am vergangenen Wochenende noch bei einem Lehrgang mit Olympiasieger Franke Sloothaak auf die Turniersaison vorbereitet. „Beim Training in Riesenbeck war Sunshine Brown super drauf, das hat mir das nötige Selbstbewusstsein für den Ritt hier gegeben. Ich reite immer relativ zügig, aber so war ich noch mutiger und konnte ziemlich enge Wendungen einbauen“, erklärt Hünicke. Schon auf dem Weg vom ersten zum zweiten Sprung brauchte das Paar einen Galoppsprung weniger als die Konkurrenz und besonders zu Sprung fünf wählte der 19-Jährige einen sehr kurzen Weg. Er meint: „Ich glaube, da haben wir die Zeit rausgeholt.“

Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg sei die gute Teamarbeit, nicht nur zwischen Pferd und Reiter. „Meine Mutter Elisabeth kommt seit meinem ersten E-Springen immer mit zum Turnier, das hilft mir natürlich sehr. Wir haben eine sehr genaue Aufgabenteilung, alles funktioniert ohne große Absprache.“

Schon am Sonnabend haben Sunshine Brown und Sven Gero Hünicke einen weiteren Auftritt in Neumünster, diesmal in einem Springen auf S-Niveau. „Freitag gehe ich mit Sunshine Brown eine entspannte Runde ins Gelände, so wie wir es nach dem Turnier immer machen. Und am Sonnabend will ich einfach wieder genauso reiten wie immer: Zügig und möglichst fehlerfrei.“

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