Eutin : Auf dem Weg zur Landesgartenschau

LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt (links) erklärt  mit Projektmanager Daniel Schulz sowie den beiden LGS-Landschaftsplanern Christian Kamer und Stephanie Bolz mögliche Veränderungen im Seepark.
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LGS-Geschäftsführer Bernd Rubelt (links) erklärt mit Projektmanager Daniel Schulz sowie den beiden LGS-Landschaftsplanern Christian Kamer und Stephanie Bolz mögliche Veränderungen im Seepark.

Rund 100 Bürger informierten sich beim Spaziergang durch den Seepark über den Planungsstand der LGS.

shz.de von
04. April 2014, 12:52 Uhr

Auch eisiger Wind scheint das Interesse der Eutiner an der Landesgartenschau 2016 (LGS) nicht brechen zu können. Trotz der unangenehmen Witterung nahmen gestern rund 100 Neugierige am Bürgerspaziergang durch den Seepark teil, den die Stadt Eutin gemeinsam mit der LGS GmbH organisiert hatte. Angeführt wurde der Zug von deren Geschäftsführer und Bauamtsleiter Bernd Rubelt, der mit einem Megafon in der Hand den Bürgern den aktuellen Planungsstand vor Augen führte. Öffentliche Fragen waren nicht erlaubt, es sollte sich lediglich um einen Informationsrundgang durch das künftige LGS-Gelände handeln.

Zu sehen bekamen die Spaziergänger dennoch einiges. Im Vorfeld der Veranstaltung waren die geplanten Hauptachsen mit rot-weißem Flatterband markiert worden, um den späteren Verlauf der Straßen und Wege besser darstellen zu können. Rubelt erklärte hierzu, dass es im Seepark drei Kategorien von Wegen geben soll: Die Hauptachsen als Erschließungsstraßen, Rundwege und Fußwege. „Laut Beschluss wollen wir die Hauptachsen witterungsbeständig mit Ortbeton befestigen“, so Rubelt.

Eine Sorge vieler Bürger: mögliche Baumfällungen. Bereits in den Tagen vor dem Treffen hatten Aktivsten im Seepark kleine Schilder platziert, auf denen sie fordern, „alte und schöne Bäume zu erhalten“. Zwar betonte Rubelt, dass man den überwiegenden Teil der Bäume erhalten wolle, jedoch stets auch ihren Zustand im Auge behalten müsse. Gleiches gelte für den Rhododendron-Bestand. „Er ist ein Teil des Seeparks“, so Rubelt.

Keinen Hehl machte er daraus, dass sich die Anwohner auf Veränderungen in ihrem Umfeld einstellen müssen. „Einzelinteressen haben wir im Auge. Wir wollen aber mit der Planung weiter in die Zukunft gucken.“ Die neuen Anlagen sollten dabei allen Bürgern der Stadt dienen.

Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt zeigte sich mit der Resonanz auf den Bürgerspaziergang mehr als zufrieden. „100 Anmeldungen finden wir supergut, je mehr zu unseren Veranstaltungen kommen, desto besser“, sagte sie. Weitere Vor-Treffen mit den Bürgern sollen in Kürze folgen. Bereits heute haben die Eutiner die Möglichkeit, erneut mit den Planern der Landesgartenschau ins Gespräch zu kommen. Das dritte Bürgerforum beginnt um 14 Uhr im Kreishaus. Diskutiert werden soll vornehmlich über das Ausstellungskonzept, über das sich Interessierte in unterschiedlichen Arbeitsgruppen informieren können. Auch hierfür hat Stein-Schmidt bereits 100 Anmeldungen.

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