zur Navigation springen

Basketball : Auf dem Weg in die U19-Basketball-Bundesliga

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der 15jährige Moritz Buhrmann steht in der kommenden Saison im Nachwuchskader der Hamburg „Pirates“

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2014 | 13:25 Uhr

Er ist 15 Jahre alt – und die meisten Menschen sehen zu ihm auf. Keine Frage: Der Kasseedorfer Moritz Buhrmann hat mit seinen zwei Metern Körpergröße für seinen Lieblingssport Basketball nahezu das Idealmaß. In der nächsten Saison wagt der Voß-Schüler einen wichtigen Schritt. Er wechselt nach Hamburg zu den „Pirates“, dort will er versuchen im U19-Team in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, NBBL, möglichst viele Einsatzzeiten zu bekommen.

Den Platz im Notizbuch des Hamburger Trainers Marvin Willoughby hat sich Moritz Buhrmann bei den zweiwöchigen „Try-Outs“, einem Sichtungstraining, verdient. „Man merkt, dass der Trainer auf hohem Niveau gespielt hat“, sagt der Kasseedorfer. Willoughby hat auf seinem sportlichen Weg in der Deutschen Nationalmannschaft an der Seite von Dirk Nowitzky und in der Bundesliga gespielt. Er ist seit einigen Jahren Motor des Jugend-Basketballs in Hamburg. Ziel ist es, dort im Erwachsenenbereich ein Bundesligateam zu etablieren. „Bei den Piraten habe ich viel Neues gelernt, die Intensität der Übungen ist sehr hoch, der Stil anders“, berichtet Buhrmann.

Das 1x1 des Basketballspiels hat Moritz Buhrmann in Eutin bei der BG Ostholstein gelernt: „Ich bin Trainer Bob Alexander sehr dankbar für alles, was er mir beigebracht hat.“ Von Eutin aus ging Moritz Buhrmann zur BG Suchsdorf-Kronshagen, spielte dort unter anderem in der U16-Bundesliga und U16-Oberliga. Der Wechsel nach Hamburg ist mit einigem Aufwand verbunden. Von Eutin nach Hamburg-Wilhelmsburg dauert die Autofahrt rund 1:20 Stunden. Training ist dreimal pro Woche. „Bisher bin ich zu jedem Training in Kiel rund eine Stunde unterwegs. Der Unterschied ist also nicht zu groß“, sagt der 15-Jährige, den seine Eltern nach Kräften unterstützen.

In der Schule besucht Moritz Buhrmann die elfte Klasse im Geschichtsprofil. Neben Schule und Sport bleibe durchaus Zeit für Unternehmungen mit Freunden, versichert der großgewachsene Gymnasiast, der auf dem Basketballfeld eher auf dem Flügel zu finden ist. Er spiele am liebsten die Positionen 3 oder 4, sagt Buhrmann, die als „Small Forward“ und „Power Forward“ bezeichnet werden. Seine Stärke ist es, die Bahn des Balles zu antizipieren, also vorherzuahnen. Mit zwei Metern ist er natürlich ein wichtiger Spieler bei der Balleroberung. Zuletzt hat er in einer Partie bei der BG Suchsdorf-Kronshagen 16 Rebounds, davon acht offensiv gewonnen. Einen Platz in der Grundformation der Piraten, der „Starting Five“, rechnet er sich nicht aus.

Die anderen Spieler im Team seien zum Teil zwei Jahre älter und verfügten bereits über NBBL-Erfahrungen. Moritz Buhrmanns Ziel für die kommende Serie ist realistisch gesteckt: „Ich will mich dort weiter entwickeln.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen