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Ostholsteiner Anzeiger

24. Oktober 2017 | 03:23 Uhr

Auf Anhieb bester in seinem Team

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Verbandsliga Luftpistole: Hermann Voß gibt beim 5:5 gegen Fahrdorf II sein Saisondebüt und überzeugt bei seinem Sieg mit 363 Ringen

Spannung pur nach dem dritten Wettkampftag der Luftpistolen-Verbandsliga. Die Eutiner Sportschützen mussten gegen den Tabellenzweiten Sport Fahrdorf II beim 5:5 ihren ersten Punktverlust hinnehmen und stehen jetzt mit 9:1 Punkten auf Tabellenplatz drei. Ganz oben rangieren nach dem 8:2 gegen Hubertus Kiel derzeit ungeschlagen die Böklunder Sportschützen. Bei 9:1 Punkten wittern auch die Fahrdorfer auf dem zweiten Platz ihre Titelchance.

Die Eutiner müssen bekanntlich ohne Ulrich Schütt auskommen, der in dieser Saison in der 2. Bundesliga Nord für den PC Rendsburg antritt. „Wir wollen auch so ein Wörtchen bei der Meisterschaftsvergabe mitreden, dieses Unentschieden war aber unnötig“, sagt Katrin Knaipp. Sie kam nach 369 und 371 Ringen diesmal nur auf für sie enttäuschende 353. Mit genau dieser Ringzahl unterlag auch Christian Langbehn. „Völlig daneben war das“, entfuhr es ihm nach dem 40. Schuss.

Teambester war mit 363:355 Ringen der erstmalig in dieser Saison eingesetzte Hermann Voß. Nervenstark entschied mit dem letzten Schuss Malte Venneberg den Wettbewerb (355:354). Gespannt schauten die Zuschauer auf die zweite Paarung, am Ende reichten sich der Eutiner Oliver Strugies und die Fahrdorferin Alexa Neumann nach dem 363:363 die Hand. Sie hatten das 5:5 gesichert.

Am 26. Januar muss sich beim Schlusstag in Kiel zeigen, was die Eutiner gegen Böklund und die Hubertusschützen leisten können. Die Spitzenbegegnung wird aber Böklund gegen Fahrdorf II sein, der Tabellenerste gegen den Tabellenzweiten. Vielleicht profitieren die Eutiner Sportschützen als lachender Dritte von diesem Match.

In Beckersberg kam der Schützenbund Glasau-Sarau mit 6:4 zu seinem zweiten Erfolg und klettert auf Rang vier. Jan Müller (351:330) und Andreas Sanmann (346:339) hatten gegen den VfB Schuby keine Mühe, den Teamsieg verdanken sie Helge Jess, der konzentriert knapp mit 348:346 gewann. Nils Meyer unterlag unglücklich 348:349 und auch Klaus Müller vermochte beim 361:367 nichts auszurichten. Optimistisch geht es jetzt gegen Beckersberg und Kassau.

Der SSV Kassau hätte gegen Schlusslicht Beckersberg gewinnen müssen, um sich aus der Abstiegszone zu verabschieden. Beim 4:6 waren aber nur Christian Guby (364:360) und Levent Lorenz (349:347) auf der Siegerstraße. Malte Hoffmann unterlag trotz 362 Zählern, und auch Andreas Klauck und Peter Strehl hatten mit jeweils 350 Ringen das schlechtere Ende für sich. Letzter Saisongegner ist im neuen Jahr der SB Glasau-
Sarau. Insgesamt vier Clubs weisen jetzt 2:8 Tabellenpunkte auf.

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