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Auch die Männer sichern sich den Handball-Kreispokal

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 20.Dez.2016 | 21:19 Uhr

Die Handballer der HSG Holsteinische Schweiz II konnten sich beim Turnier der „Final Four“ voll und ganz auf das Endspiel konzentrieren. Sie hatten sich bereits am Freitagabend im Punktspiel gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz III 26:19 durchgesetzt. Für das Wochenende sagte die HSG Ostsee III ihre Teilnahme ab, so dass die HSG Holsteinische Schweiz II kampflos ins Endspiel einzog, das sie 18:13(13:11) gegen die HSG Wagrien II gewannen.

Nach ihrer Niederlage teilten die Ostsee-Handballer am Abend ihre Nichtteilnahme am Final-Four mit, für das sie sich qualifiziert hatten. Die Holsteiner hatten Glück, erwischten für das Halbfinale ein Freilos und zogen damit direkt ins Kreispokalfinale ein.

Das Punktspiel gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz III war in der ersten Viertelstunde ausgeglichen. Danach setzte sich das Team von Trainer Andreas Ochs durch Tempo-Tore ab. „Allerdings haben wir dann wieder zu schnell der Abschluss gesucht“, sagte Ochs. Für die zweite Halbzeit stellten die Holsteiner ihre Abwehr defensiver auf. Diese Maßnahme zeigte Wirkung. Bälle wurden von den Abwehrspielern geblockt, dahinter wehrte Nicolaj Puschkarev im HSG-Tor viele Würfe ab.

Das Team von Andreas Ochs hatte durch das Freilos im Halbfinale die Möglichkeit, den Finalgegner im einzigen Halbfinale entspannt zu beobachten. Die HSG Wagrien II setzte sich in diesem Spiel unangefochten mit einem 24:12 gegen die dritte Männermannschaft der HSG Holsteinische Schweiz durch.

Im Finale ging das Ochs-Team von der ersten Sekunde an konzentriert und aggressiv zu Werke und ließ keine Zweifel daran aufkommen, dass es den Pokal holen wollte. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem sich die Holsteiner zur Halbzeit mit 9:6 leicht absetzten. „Unsere 6:0-Deckung funktionierte erstaunlicher Weise immer besser. Wir wurden immer sicherer und der Gegner immer unzufriedener“, sagte Ochs, dessen Team am Ende einen 18:13-Finalsieg bejubelte.

Auch der Vorsitzende der HSG Holsteinische Schweiz, Horst-Peter Arndt, war voll des Lobes: „Dass wir beide Kreispokale in der Region Eutin/Malente in unserer HSG in den Händen halten, ist schon ein tolles Meisterstück und soll erst einmal nachgemacht werden.“ Er ist davon überzeugt, dass man viele Jahre zurückschauen müsse, um einen vergleichbaren Erfolg beim Kreispokal zu finden. Arndt sagte: „Dieser Pokalerfolg macht wieder sehr deutlich, wie wichtig der Zusammenschluss im Handballsport in der Region Eutin/Malente zur HSG Holsteinische Schweiz im Jahr 2014 war. Die einst rivalisierenden Handballabteilungen der vier Stammvereine sind heute freundschaftlich in der HSG vereint und bündeln ihre Stärken.“

Für die Männer der HSG Holsteinische Schweiz II trafen in der Liga und im Pokalendspiel Christian Chrapkowski (15), Andre Bundtzen (9), Dario Rankovic (5), Lennart Schröder, Andi Buse (je 4), Frederik Albrecht, Patrick Guttau (je 3) und Rasmus Görtz (1).

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