zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 23:00 Uhr

Malente : „Arsch-Bomben“ nur mit Ansage

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Zwölf Jungen verglichen sich in drei Disziplinen des Turmspringens im Strandbad am Dieksee

Am Ende des Turmspringens von Gemeinde Malente, DLRG und Kinderschutzbund hatte sich Reiner Coen, Leiter des Strandbades am Malenter Dieksee, am Sonnabend nicht durchsetzen können: Vehement versuchte er, den bei den jungen Teilnehmern unter dem Namen „Arschbombe“ bekannten Sprung in „Po-Bombe“ zu benennen. Doch bei den Kindern und Jugendlichen hielt sich die die Bezeichnung „Arsch-Bombe“, die sogar zu einem der drei Pflichtsprünge gehörte.

„Arsch-Bomben dürfen nur mit Ansage gesprungen werden“, sagte Katrin Dürwald für die Jury, zu der auch Sportstudent Tobias Behr und Sarah Kay gehörten. Außer der „Arsch-Bombe“ gab es noch den jeweiligen Paradesprung sowie einen lustigen Sprung oder Free Style.

Zwölf Jungen im Alter von 11 bis 18 Jahren hatten sich zum Wettbewerb angemeldet. „Das sind ebenso viele Teilnehmer wie im Vorjahr, nur diesmal fehlen die Mädchen“, sagte Katrin Dürwald. Die Sprünge erfolgten aus verschiedenen Höhen. Zu den Figuren gehörten „Chair“, „Anker“ oder auch „Brett“ aber auch Bekannteres wie Auerbach, Schraube, Salto oder Delfinkopfsprung.

Bei der Bewertung hatte es die Jury nicht ganz leicht. Es ging natürlich um die Höhe des Sprunges, die Körperspannung und ob es bei manchen Sprüngen ordentlich spitzte oder eben auch nicht. Bürgermeisterin Tanja Rönk jedenfalls wünschte allen Teilnehmernviel Glück. Besonders freute sie sich gemeinsam mit Reiner Coen über die hohe Spendenbereitschaft der Malenter für Sachpreise für die Kinder. Und Reiner Coen fügte noch hinzu, dass das Wichtigste beim Springen Spaß und Freude sei aber auch sportliche Fairness durch gegenseitiges Abklatschen: Gewinnder sind Fin Lübker, Vincent Fürstenau, Ayk Lüth und Max Pflüger.  

zur Startseite

von
erstellt am 24.Jul.2017 | 04:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen