Armin Mueller-Stahl gibt Autogramme wie am Fließband

Sigrid Dähler war eine der ersten, die sich gestern ein Autogramm von Armin Mueller-Stahl (Mitte) geben ließ.
Sigrid Dähler war eine der ersten, die sich gestern ein Autogramm von Armin Mueller-Stahl (Mitte) geben ließ.

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12. Januar 2016, 11:21 Uhr

„Am besten, ich unterschreibe nur mit Mueller, das ist kürzer“, schlug Armin Mueller-Stahl gestern im Ostholstein-Museum vor. Denn mehr als 150 Fans des Schauspielers, Musikers, Schriftstellers und Malers waren am frühen Abend zu seiner Signierstunde gekommen. Die ersten, die sich Kataloge, Plakate der aktuellen Ausstellung „Die Jahre kommen und gehen“ oder auch Bücher signieren ließen, hatten bis zu einer Stunde zunächst vor und später im Museum auf ihn gewartet. In die lange Schlange hatte sich auch Sigrid Dähler aus Wuppertal eingereiht. Die gebürtige Heiligenhafenerin – selbst Malerin – ließ sich von Mueller-Stahl die Katalog-Seite mit ihrem Lieblingsbild „John Lennon“ signieren. „Ich bin fasziniert von dem Mann. Seine Bilder sind perfekt“, sagte Dähler mit strahlenden Augen.

„So eine Signierstunde hat schon Seltenheitswert“, sagte Museumsleiterin Dr. Julia Hümme. Die Anregung dazu kam sogar von Mueller-Stahl selbst. Und der hatte sichtlich Spaß, Unterschriften wie am Fließband zu leisten.

Nach rund einer halben Stunde war die Signierstunde vorüber. Und Zeit für ein Fazit von Mueller-Stahl: „Ich muss immer wieder feststellen, dass mein Name zu lang ist.“

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