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Sportschiessen : Armbrustschützinnen entscheiden das Finale

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Schützenverein Malente setzt sich im Endkampf der 1. Liga Nord auch gegen den SV Etzhorn durch

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2013 | 00:34 Uhr

Nach zwei Siegen im Endkampf der 1. Armbrustliga Nord stehen die fünf Schießsportler des Schützenvereins Malente wie im Vorjahr als Sieger zum Saisonschluss fest. Der Tabellenführer schlug im Halbfinale zunächst den SV Neuenlandermoor klar mit 4:1 und erreichte im Finale gegen den niedersächsischen SV Etzhorn bei Oldenburg ein knappes 3:2.

Mit fünf Siegen bei den zeitgleich ausgetragenen Fernwettkämpfen hatten die Malenter zunächst klar die Tabellenspitze erklommen, mit 8:2 Punkten folgte Etzhorn. Beim Endkampf ist die Regel aber so, dass die vier besten Teams zu einem echten „Wettkampf“ wie in anderen Schießsportklassen anreisen müssen. Ligaleiter Werner Fredehorst freute sich über hohe Resultate: „Der SV Malente hat sich im Norddeutschen Raum schon so zu etwas wie eine Armbrusthochburg gemausert. Ich bin froh, dass wir diese
1. Armbrustliga als kleinen Bundesliga-Ersatz geschaffen haben.“

Beim ersten Auftritt der Malenter gegen den Tabellenvierten Neuenlandermoor überzeugte gleich in der ersten Paarung die frischgebackene Europameisterin Birte Ihms mit einem neuen Standrekord. 98, zweimal 99 und einmal hundert Ringe glänzten von der Anzeigetafel. Sie siegte 396:385 gegen Robin Schröder. Richtig eng wurde es für Mara Schliemann, die nach 383:383 ins Stechen musste. Erst nach dem zweiten Stechschuss ging der Punkt an die Ma-
lenterin. Tim Gruthoff (383:361) hatte ebenso wie Carina Casten (385:372) leichtes Spiel. Allein Christian Hirsch unterlag mit 378:385.

Dem 4:1 folgte das „Endspiel“ gegen Etzhorn, die Gastgeber hatten knapp 3:2 gegen den Tabellendritten Neuenkirchen gewonnen. Neuenkirchen siegte im Wettstreit um Bronze mit 3:2 gegen Neuenlandermoor.

„Die fünf Etzhorner hatten im letzten Ligawettkampf alle 380 Ringe und mehr geschossen, wir wussten, dass die Titelverteidigung eine schwere Sache werden würde“, beschreibt Trainer Ingolf Falkenberg die Stimmung vor dem Finale. Birte Ihms zeigte beim 389:381 erneut ihr Können und wiederum waren es mit Mara Schliemann (386:369) und Carina Casten (383:369) die Frauen, die den Gesamterfolg garantierten. Gruthoff und Hirsch kassierten knappe Niederlagen. „Auf meine Frauen ist immer Verlass“, sagte Trainer Ingolf Falkenberg lachend und verabschiedete sich in den verdienten Urlaub.

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