„Argumente haben Ministerium überzeugt“

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07. März 2016, 16:55 Uhr

„Die Einschätzungen aus der Region haben das Ministerium für Schule und Berufsbildung überzeugt, den zunächst geplanten Wechsel des Arbeitsorts nicht zu vollziehen.“ So lautet die Begründung aus Kiel, warum der Lübecker Schulrat Helge Daugs nicht nach Eutin versetzt wird (wir berichteten). Wie Ressortsprechers Thomas Schunck sagt, hatte es eine Analyse über Arbeitsanfall und Ressourcen bei den Schulämtern gegeben, die als Grundlage einer landesweiten Planung gedient habe – und nun doch nicht umgesetzt wird. Für die zweite Schulratsstelle in Ostholstein, die seit fast drei Jahren unbesetzt ist, habe es eine Ausschreibung gegeben, Auswahlgespräche mit den Bewerbern erfolgten. „Gibt es eine Begründung für den Personen-Wechsel zwischen Kiel und Plön?“, fragte der OHA, und die Antwort lautet: „Ja – aber der personelle Datenschutz verbietet die Veröffentlichung von Details.“

Zu der Frage, was eigentlich die Personalvertretung zu den „Entscheidungen im Tagestakt“ sagen, antwortete Schunck: „Mit dem Personalrat werden vor diesem Hintergrund selbstverständlich Gespräche geführt.“



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