zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 05:06 Uhr

Arbeitssieg mit wenig Tempo

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey-Oberliga Nord: EHC Timmendorfer Strand besiegt die Crocodiles aus Hamburg vor 500 Zuschauern mit 6:3 Toren

In der Eishockey Oberliga gewann der EHC Timmendorf gegen die Hamburg Crocodiles mit 6:3(2:0, 1:0, 3:3) Toren. Dabei konnten die Gastgeber aber nicht an die Gala-Vorstellung gegen die Hannover Indians anschießen, an deren Ende ein 9:3-Erfolg gestanden hatte.

Trainer Sven Gösch musste auf gleich sieben Spieler verzichten. Neben den verletzten Marcus Klupp, Marc Vorderbrüggen, Jeff Maronese und David Rutkowski fehlten mit Thorben Saggau, Moritz Meyer und Marco Meyer auch alle etatmäßigen Mittelstürmer. So sprangen Patrick Saggau und Rob Labute als Center ein und fuhren Doppelschichten. Die „Beach Boys“ erwischten vor gut 500 Zuschauern einen Start nach Maß und gingen in ihrer ersten Überzahlsituation durch Labute in der zweiten Minute in Führung. Die Crocodiles zeigten sich keineswegs geschockt. Die Hamburg spielten defensiv, waren bei ihren Kontern aber brandgefährlich. Matthias Rieck im Timmendorfer Tor musste gleich mehrfach den Ausgleich verhindern. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Saggau auf 2:0.

Im zweiten Drittel verflachte die Partie. Zwar ergaben sich weitere Chancen, doch den Timmendorfern fehlten Zielstrebigkeit und Präzision. Einziger Höhepunkt war das 3:0, das Andre Gerartz bei einer Fünf-gegen-Drei-Überzahl erzielte.

Im Schlussabschnitt schien die Partie entschieden, als Jason Horst in der 42. Minute zum 4:0 traf. Doch Hamburg gab sich nicht geschlagen und verkürzte durch einen Doppelschlag auf 4:2. Wiederum Labute erhöhte auf 5:2, doch die Crocodiles antworteten mit ihrem dritten Treffer. Für die Entscheidung sorgte Saggau, der in der 56. Minute einen fragwürdigen Penalty souverän zum 6:3-Endstand verwandelte.

„Auch solche schwächeren Spiele müssen erst einmal gewonnen werden. Für uns war es sicherlich ein Nachteil, dass wir alle Reihen umstellen mussten. Wir haben mit zu wenig Tempo gespielt, zudem wurden die Positionen nicht immer gehalten. Es war ein Arbeitssieg“, sagte Sven Gösch.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen