Arbeitslosigkeit saisonbedingt gestiegen

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29. November 2018, 11:00 Uhr

In der Region ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat angestiegen und zum Vorjahr zurückgegangen. „Das Saisonende lässt die Arbeitslosigkeit erwartungsgemäß in der Tourismusregion Ostholstein und hier insbesondere bei der Arbeitsagentur ansteigen“, sagte Markus Dusch, Chef der Agentur für Arbeit Lübeck. Deren Bezirk umfasst die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein.

Dennoch bleibt die Arbeitslosigkeit so niedrig wie zuletzt 1980. Im Kreis Ostholstein waren Ende November 5188 Arbeitslose gemeldet, ein Saisonanstieg zum Vormonat von 562 oder 12,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren 303 (5,5 Prozent) Arbeitnehmer weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,6 Prozentpunkte zum Vormonat und ging um 0,3 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 5,0 Prozent zurück.

Im Südbezirk (Geschäftsstelle Hauptagentur Lübeck und Umgebung) waren im November 9501 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl stieg um 71 (0,8 Prozent) gegenüber dem Vormonat an und ging um 884 (8,5 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 6,6 Prozent (Vorjahr 7,3 Prozent). Es meldeten sich 2609 Personen arbeitslos, während gleichzeitig 2549 Personen ihre Arbeitslosigkeit beendeten. 623 neue Stellen wurden im Laufe des Monats angeboten.

Im Mittelbezirk (Geschäftsstelle Eutin und Umgebung) waren im November 2362 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl stieg um 113 (5,0 Prozent) gegenüber dem Vormonat an und ging um 146 (5,8 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 5,3 Prozent (Vorjahr 5,7 Prozent). Es meldeten sich 587 Personen arbeitslos, während gleichzeitig 475 Personen ihre Arbeitslosigkeit beendeten. 139 neue Stellen wurden im Laufe des Monats angeboten.

Im Nordbezirk (Geschäftsstelle Oldenburg und Umgebung) waren im November 1759 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl stieg saisonbedingt um 414 oder 30,8 Prozent gegenüber dem Vormonat an und ging um 81 oder 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 5,6 Prozent (Vorjahr 6,0 Prozent). Dabei meldeten sich 718 Personen arbeitslos, während gleichzeitig 311 Personen ihre Arbeitslosigkeit beendeten. 111 Stellen wurden im Laufe des Monats neu zur Besetzung angeboten.

Im Kreisgebiet Plön wurden am Monatsende 2696 Arbeitslose gezählt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging
die Arbeitslosigkeit um 399
(-12,9 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote betrug im November 4,1 Prozent (Vorjahresmonat 4,8 Prozent). Damit hat der Kreis Plön im landesweiten Vergleich unverändert die viertniedrigste Arbeitslosenquote unter allen Kreisen, sagte Thorsten Dittkuhn, Leiter der Agentur für Arbeit Kiel.

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