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Arbeitslosigkeit liegt teilweise über Niveau des Vorjahres

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 08.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Im Lauf des Monats Dezember hat die Arbeitslosigkeit überall im Kreis Ostholstein zugenommen. Nach den gestern von der zuständigen Lübecker Arbeitsagentur veröffentlichten Zahlen war sie am Jahresende in den Bezirken Eutin und Neustadt aber niedriger als vor einem Jahr.

Im Kreis Ostholstein waren Ende Dezember 7339 Arbeitslose gemeldet, 731 mehr als im November und 137 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert zum Vorjahr bei 7,3 Prozent (Vormonat 6,6).

3062 Arbeitslose wurden bei den Arbeitsagenturen betreut, 497 mehr als im November und 10 mehr als vor einem Jahr. Beim Jobcenter waren 4277 Arbeitslose gemeldet, das waren 234 mehr als im Vormonat und 127 mehr als vor einem Jahr.

Im Bezirk Eutin waren 1896 Arbeitslose gemeldet, 95 mehr als im Vormonat, 15 weniger als Ende 2012. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,1 Prozent (Vorjahr 8,3). Es meldeten sich 347 Personen arbeitslos, gleichzeitig beendeten 249 Personen ihre Arbeitslosigkeit. 39 neue Stellen wurden im Laufe des Monats angeboten.

In Neustadt ist die Arbeitslosigkeit im Dezember um 242 auf 1361 Personen angestiegen, das waren 13 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ist 8,6 Prozent (Vorjahr 8,9).

In Oldenburg waren 2123 Arbeitslose gemeldet, 278 mehr als im Vormonat und 37 mehr als 2012. Die Arbeitslosenquote liegt wie im Vorjahr bei 8,6 Prozent. In Timmendorfer Strand ist die Arbeitslosigkeit im Dezember um 79 auf 956 Personen angestiegen, das waren 63 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lautet 6,4 Prozent (Vorjahr 6,0).

Wolfgang Werner, Chef der Lübecker Agentur für Arbeit, sprach von einem saisonbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Vormonat im Kreis Ostholstein, während die Entwicklung zum Vorjahr weiterhin stabil sei. „Hier erwarte ich ab März und April nach dem Höchststand der saisonalen Arbeitslosigkeit die gewohnte Frühjahrsbelebung.“

Das Risiko, arbeitslos zu werden, sei zwar vergleichsweise gering, sagte Werner weiter, leider aber auch die Chance, aus Arbeitslosigkeit wieder in Arbeit zu kommen. Gute Möglichkeiten zur Arbeitsaufnahme böten in unserer Region besonders das Gesundheitswesen, Altenpflege sowie Hotel- und Gastgewerbe.

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