Arbeitslosigkeit in der Region angestiegen

Mehr als 9000 Menschen ohne Job: Saisonende in den Kreisen Ostholstein und Plön wirkt sich negativ aus / Jobcenter hatten Ergebnis erwartet

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30. November 2016, 10:54 Uhr

Im Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein umfasst, ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat angestiegen und zum Vorjahr zurückgegangen. Das Saisonende lässt die Arbeitslosigkeit erwartungsgemäß in der Tourismusregion Ostholstein und hier insbesondere bei der Arbeitsagentur ansteigen.

Im Kreis Ostholstein waren Ende November 5943 Arbeitslose gemeldet, ein Anstieg zum Vormonat um 635 oder 12,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren 183 (3,0 Prozent) Arbeitnehmern weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent und lag um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr.

Im Bezirk der Arbeitsagentur Eutin waren im Oktober 1813 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl stieg um 48 (2,7 Prozent) gegenüber dem Vormonat an und lag um 1 (0,1 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenquote betrug 7,5 Prozent (Vorjahr 7,6 Prozent).

Im Bezirk der Arbeitsagentur Neustadt ist die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November um 237 (34,5 Prozent) angestiegen und im Vergleich zum Vorjahr um 63 (6,4 Prozent) auf 924 Personen zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote betrug 5,7 Prozent (Vorjahr 6,2 Prozent).

Im Bezirk der Arbeitsagentur Oldenburg waren im November 2016 1.613 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl stieg um 281 oder 21,1 Prozent gegenüber dem Vormonat an und ging um 29 oder 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 6,4 Prozent (Vorjahr 6,6 Prozent).

Im Bezirk der Arbeitsagentur Timmendorfer Strand ist die Arbeitslosigkeit um 94 (13,8 Prozent) auf 776 Personen angestiegen. Das waren acht (1,0 Prozent) Frauen und Männer mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Bereich des Ostseebads wie im Vorjahr 5,0 Prozent.

Im gesamten Kreisgebiet Plön wurden am Monatsende 3264 Arbeitslose gezählt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Arbeitslosigkeit um 138 oder 4,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug im November 5,0 Prozent (Vorjahresmonat 5,2 Prozent). Petra Eylander, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Kiel, zur Entwicklungen auf dem Plöner Arbeitsmarkt: „Im langfristigen Vergleich sank die Arbeitslosigkeit um 138 oder 4,1 Prozent. Die aktuelle Zahl der arbeitslosen Menschen im Kreis Plön liegt damit auf dem niedrigsten Stand in einem November seit 1992.“

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