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Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 04:58 Uhr

Arbeitskreis Schule soll Lösungen bringen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Grünen-Antrag: Vertreter von Schule, Verwaltung und Politik sollen an einen Tisch

shz.de von
erstellt am 16.Nov.2015 | 14:13 Uhr

Die Situation an der Wisser-Gemeinschaftsschule ist verfahren: Ein Arbeitskreis aus Vertretern von Verwaltung, Politik, Schule und Eltern soll nun dafür sorgen, dass nicht länger über Probleme geredet, sondern an Lösungen gearbeitet wird. Das zumindest ist Ziel von Eutins Grünen, die auf eine Mehrheit für ihren Antrag im nächsten Schulausschuss hoffen.

„Wir sind schon seit längerem der Meinung, dass wir dringend einen Arbeitskreis Schule brauchen, um mit den Betroffenen auf Augenhöhe und lösungsorientiert reden zu können“, sagte Christiane Balzer von den Grünen. Der Schulausschuss sei ihrer Meinung nach dazu das falsche Organ, so verfahren, wie die Situation derzeit sei. „Die Frustration der Eltern, Lehrer und Schüler kann ich nachvollziehen, deshalb ist es auch so wichtig, als Politik jetzt Teil der Lösung und nicht des Problems zu sein, sonst kommen wir gar nicht weiter“, sagte Balzer. Auch Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz befürwortet die Idee, Anträge in einem Arbeitskreis „gut vorzubereiten, damit sie von Politik diskutiert werden können“.

In vergangenen Sitzungen hatten sowohl der Schulleiter als auch Elternvertreter ihrem Unmut Luft gemacht und von großer Frustration geklagt, „weil trotz bekannter Probleme nichts oder kaum etwas geschehe in Sachen Barrierefreiheit, Sporthallenneubau, Erweiterung und Mensa. Balzer hatte sich der Vorwürfe der Verschleppung verwahrt (wir berichteten). In der Antragsbegründung der Grünen heißt es: „Trotz steigender Schülerzahlen und wachsender Aufgaben sind seit Jahren diskutierte und zum Teil bereits beschlossenen Maßnahmen zur baulichen Erweiterung der WWS sowie zum Neubau einer Dreifeld-Sporthalle auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände nicht vorangekommen.“ Elternvertreter Michael Haubrich zeigte sich zufrieden, ob der Vorlage: „Alles was hilft, ist gut. Sachen aus diesem Gremium hätten vermutlich mehr Gewicht, als eine Einzelmeinung.“ Der Arbeitskreis kann laut Balzer nur Vorschläge erarbeiten, entschieden werde im Ausschuss.

Wie wichtig eine Verständigung mit der Schule sei, mache die Diskussion über die Schulwegsicherung deutlich: „Ohne Arbeitskreis seh’ ich da wenig Chancen“, so Balzer. Sowohl das Gutachten vom Kreis als auch das von der Polizei halten den Weg an der Elisabethstraße für sicher, Schulleitung und Elternvertreter nicht. Ein Konsens sei aber entscheidend für den Neubau.

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