Arbeit des Kurdirektors wird verteilt

Malente plant für die Zeit, wenn Georg Kurz weg ist

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11. Oktober 2018, 10:47 Uhr

Die Epoche eines Kurdirektors für das nördlichste Kneippheilbad Deutschlands, das zugleich Heilklimatischer Kurort ist, geht zu Ende: Georg Kurz wird – wie berichtet – am 1. April 2019 in die Ruhephase der Altersteilzeit eintreten. Der Tourismusausschuss genehmigte Mittwochabend einstimmig eine Regelung für eine Zukunft ohne Kurdirektor, wie sie von Bürgermeisterin Tanja Rönck vorgeschlagen worden war.

Danach soll die Kurverwaltung als Eigenbetrieb der Gemeinde bestehen bleiben, ihre Aufgaben aber entweder der Malenter Tourismus- und Service-GmbH (Mats) oder der Gemeindeverwaltung übertragen werden.

Die Mats soll neben dem bereits übertragenen Kurabgaben-Inkasso künftig auch Teile der Bewirtschaftung der Gebäude im Kurpark, den Personaleinsatz sowie Organisation der Betriebsabläufe übernehmen. Die Aufstellung eines Wirtschaftsplanes, Lage- und Zwischenberichte, die Kontrolle der Kurkasse, Ausschreibungen und Vergabe von Aufträgen sollen im Rathaus erledigt werden.

Da mit Kurz’ Weggang die Position des Werkleiters frei wird, soll „die Werkleitung für den Eigenbetrieb im Sachbereich 2 der Gemeindeverwaltung angesiedelt werden“, heißt es im Beschluss. Der wurde auf Antrag von Uwe Potz (CDU), der die Ausschuss-Sitzung leitete, mit dem Zusatz versehen, dass dem Ausschuss auch eine Person genannt wird, die für die Werkleitung verantwortlich ist.

Die mit den neuen, von der Kurverwaltung abgegeben Aufgaben verbundenen Kosten sollen der Gemeindeverwaltung und der Mats durch den Eigenbetrieb Kurverwaltung erstattet werden. Der Entwurf eines Wirtschaftsplanes, der das berücksichtigt, wurde ebenfalls vom Ausschuss beschlossen.

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