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Ostholsteiner Anzeiger

14. Dezember 2017 | 14:48 Uhr

Arabien-Reisender im 18. Jahrhundert

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 13.Apr.2015 | 13:51 Uhr

Die Eutiner Landesbibliothek und der Verein ihrer Freunde richten morgen einen Vortrag über Carsten Niebuhr (1733-1815) aus. Unter dem Titel „Von Lüdingworth über Kopenhagen und den Jemen nach Meldorf“ informiert Prof. Dr. Dieter Lohmeier über den Forscher. Die Veranstaltung im Seminarraum der Landesbibliothek beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Carsten Niebuhr ist einer der bedeutendsten norddeutschen Forschungsreisenden des 18. Jahrhunderts. Der Vortrag verfolgt seinen Lebensweg von der Geburt in Lüdingworth bei Cuxhaven bis zum Tod in Meldorf (Dithmarschen), im Mittelpunkt steht jedoch die Arabische Reise in den Jahren von 1761 bis 1767. Sie war eine der ersten modernen Forschungsreisen, deren einziger Zweck der Erwerb von Wissen über den Vorderen Orient war. Der dänische König hatte diese Expedition ausgerüstet und ein Team von sechs jungen Männern über Konstantinopel und Kairo in den Jemen geschickt. Der Mathematiker und Geograph Carsten Niebuhr, der für die Landesbeschreibung, Vermessung und Erarbeitung von Landkarten zuständig war, kam als einziger Überlebender von dieser Reise zurück und lieferte davon in Beschreibungen und Karten bleibende Erkenntnisse für die Orientalistik.

Prof. Dieter Lohmeier hat zuletzt das Buch „Mit Carsten Niebuhr im Orient“ veröffentlicht. Er arbeitet derzeit an einer kommentierten Ausgabe aller erhaltenen Briefe Niebuhrs.

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