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Ostholsteiner Anzeiger

19. Oktober 2017 | 01:05 Uhr

Applaus für junge Gymnastinnen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Polizeisportverein Eutin richtete vor vielen Zuschauern in der Sieverthalle seine Vereinsmeisterschaften aus

shz.de von
erstellt am 25.Mär.2015 | 10:35 Uhr

„Beim Training strengen sich die Mädchen immer an, aber es gibt nur wenige Gelegenheiten zum Wettkampf“, weiß Birgit Kamrath-Beyer, die beim Polizeisportverein Eutin die Gymnastiksparte leitet. Damit auch die jüngsten Gymnastinnen ihr Können zeigen können, hat sie Vereinsmeisterschaften ins Leben gerufen. So können sich auch Verwandte und Freunde ein Bild vom sportlichen Hobby der Mädchen machen.

Ein Auftritt vor großem Publikum in der Sieverthalle ist etwas Besonderes. Da kann es auch zu einem Black-Out kommen. Das war aber kein Problem, die Sportlerinnen bekamen eine zweite Chance – und da lief es deutlich besser. Die Trainerinnen Heidi Balk, Hanna Schröder, Milena Müller und Jasmin Behnk hatten die Gymnastinnen gut vorbereitet. Und wenn sie vor lauter Aufregung die Ausgangsposition vergessen hatten, half die Trainerin und rückte die Abstände zurecht, so dass sich die Mädchen nicht gegenseitig in die Quere kamen.

Die Jüngsten absolvierten mit verschiedenen Handgeräten wie Bällen, Keulen,
Seilen und Bändern einen Pflichtwettkampf mit den
P-Stufen, die nach Schwierigkeitsgrad von 1 bis 5 eingeteilt werden. „Raumwege und die Musik sind genau vorgegeben“, sagt Birgit Kamrath-Beyer, die am Mikrofon die Übungen erläuterte und die Kinder mit aufmuinternden Worten motivierte. Die Größeren zeigten Kürübungen nach eigenen Choreografien. In der K-Gymnastik gibt es Wettbewerbe, die über die Vereinsebene hinaus gehen, wie den Regio-Cup. Das Mindestalter beträgt zwölf Jahre.

Eine Menge Arbeit hatten die Kampfrichterinnen. Hilde Reimann, Maren Kniejski und Stephanie Jebe mussten sich jede Vorführung genau anschauen und bewerten. „Jedes Kind hat eine Medaille, eine Urkunde und ein T-Shirt bekommen“, berichtet Birgit Kamrath-Beyer. Und auch diese bleibende Form der Anerkennung ist für die Kinder etwas ganz Besonderes.

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