Plön : Antrittsbesuch bei der Landrätin

Landrätin Stephanie Ladwig empfing den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Philipp Murmann zum Antrittsbesuch.
Landrätin Stephanie Ladwig empfing den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Philipp Murmann zum Antrittsbesuch.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Philipp Murmann traf sich zu einem ersten offiziellen Gedankenaustausch mit Landrätin Stephanie Ladwig im Plöner Kreishaus.

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10. Oktober 2011, 12:41 Uhr

Plön | Zentrales Thema war der Bundesfreiwilligendienst, der die mit Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 und dem damit verbundenen Ende des Zivildienstes entstandene Lücke im Gesundheits- und Sozialbereich auffangen soll.

Nach Auffassung von Murmann ist die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren, unter den Jugendlichen durchaus vorhanden. Erste Erfahrungen mit dem so genannten Bundesfreiwilligendienst hätten allerdings gezeigt, dass der Gesetzgeber einige Nachbesserungen vornehmen müsse, um den Dienst für Jugendliche noch attraktiver zu gestalten. "Bisher ist deutschlandweit knapp die Hälfte der angestrebten 35 000 Plätze vergeben", rechnete Murmann vor. Sein Vorschlag: Im Kreis Plön könne für alle Freiwilligendienste mit einer Informationsveranstaltung geworben werden. Landrätin Ladwig griff die Idee auf und möchte die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Kreis für eine solche Veranstaltung gewinnen, da gerade die Sozialverbände durch die fehlenden "Zivis" in Personalengpässe gerieten.

Weiteres Thema war der Einsatz für den Erhalt der Bundeswehrstandorte in Lütjenburg, Plön und Laboe. Ladwig und Murmann bekräftigten die wirtschaftliche Bedeutung der Bundeswehr für die Region und kündigten an, die Standorte bis zur Entscheidung des Verteidigungsministers am 26. Oktober weiter zu unterstützen.

Anschließend diskutierten Ladwig und Murmann über eine wirtschaftliche Ausrichtung des Kreises Plön in Richtung Metropolregion Hamburg sowie über die Chancen, aber auch Risiken, die sich aus einem derartigen Anschluss an Hamburg ergeben könnten. Sie bekräftigten, auch künftig einen engen Meinungsaustausch zwischen Berlin und Plön, beispielsweise über Arbeitsmarktmaßnahmen oder im Bereich von Bildung und Forschung, zu pflegen.

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