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Ostholsteiner Anzeiger

18. November 2017 | 09:36 Uhr

Anträge der Einwohner kommen in Ausschüsse

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2017 | 00:19 Uhr

Wer erwartet hatte, dass die Anträge aus der Einwohnerversammlung in der jüngsten Stadtvertretung behandelt würden, war enttäuscht. Die Stadtvertretung verwies am Mittwochabend die Anträge zum Gorch-Fock-Weg, dem Klimaschutz-Konzept, zu mehr Sauberkeit in der Innenstadt sowie die Prüfung der Möglichkeit eines Schulzentrums am Kleinen See in die zuständigen Ausschüsse.

Vor der Abstimmung zu den einzelnen Anträgen, wies Bürgervorsteher Dieter Holst darauf hin, dass er es für „keinen guten Weg“ halte, wenn Stadtvertreter die Einwohnerversammlung als Instrument nutzen, um Anträge, die sonst keine Mehrheit erhalten, nochmals ins Gespräch zu bringen. Holst: „Ich sehe unseren Auftrag darin, das Ohr bei dieser Veranstaltung an den Einwohnern zu haben.“

Hans-Georg Westphal (SPD) und Malte Tech (FWE) betonten, dass sie auch Bürger dieser Stadt seien und gleiche Rechte hätten. „Mir war es wichtig, zu wissen, wie die Bürger das Thema sehen“, sagte Tech zu seinem Antrag (Prüfung des Schulzentrums am Kleinen See). Monika Obieray (Grüne) regte an, über eine andere Gestaltung der Einwohnerversammlung nachzudenken, „damit der Austausch besser funktioniert“. Ebenso wie Matthias Rachfahl (CDU) sah sie die Veranstaltung als Forum für die Bürger.

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