Anton Meyer gewinnt souverän

Zwischen den Wettfahrten hatten Anton und Carlotta Meyer Zeit für ein Siegerlächeln.
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Zwischen den Wettfahrten hatten Anton und Carlotta Meyer Zeit für ein Siegerlächeln.

Teeny-Trophy auf dem Kellersee: Seglervereinigung Malente-Gremsmühlen richtet Trainingscamp und Regatta aus

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01. Juni 2014, 15:22 Uhr

Der 14jährige Anton Meyer kennt sich auf dem Kellersee bestens aus. Er war dort 2010 zusammen mit seinem Bruder Paul bei den „Teenys“ Deutscher Meister geworden. An diesem Wochenende sicherte er sich als Steuermann gemeinsam mit seiner Schwester Carlotta (10) den Gesamtsieg bei der traditionellen „Teeny Trophy“. Beide starten mit ihrem Boot, das den treffenden Namen „Dream Team“ trägt, für den Segelclub Eickhöpen Dümmer in Niedersachsen und führen auch die deutsche Rangliste in ihrer Bootsklasse an.

Rechtzeitig zum Himmelfahrtstag verwandelte sich das Gelände der Seglervereinigung Malente-Gremsmühlen (SVMG) in ein Zeltlager, denn bei der Teeny-Regatta gingen 45 Crews an den Start. „Die Veranstaltung hat schon Tradition. Sie beginnt am Donnerstag mit gemeinsamen Trainingseinheiten. Ab Freitagabend werden sechs Wettfahrten gesegelt, das schwächste Ergebnis wird gestrichen“, erläutert Regattawart Gunnar Asmus den Modus. Für das Training werden die Segler in Leistungsgruppen eingeteilt. „So kann es sein, dass eine Crew aus Schleswig-Holstein mit Seglern aus Berlin trainiert“, sagt Asmus. Insgesamt waren 14 Trainer, darunter zwei vom Segler-Verband Schleswig-Holstein, für die Teeny-Segler verantwortlich. Bei den Wettfahrten kümmerten sich die Trainer wieder um die Sportler aus dem eigenen Club.

Die Entscheidung fiel in der letzten Wettfahrt am Sonntag. Anton Meyer und seine Schwester Carlotta sicherten sich auch in der sechsten und letzten Wettfahrt den ersten Platz und gewannen die Regatta mit sechs Punkten, ihr Streichergebnis war der zweite Platz aus der Auftaktwettfahrt. Mit nur zwei Zählern Rückstand segelten Emanuel und Constantin von Cramon vom Seglerverein Seeburger See aus Niedersachsen auf den zweiten Platz. Dritte wurden Charlotte Henkel und Lena Leiers von der SVMG mit einem Punkt Vorsprung vor Anneke Ostermann und Leonie Fricke vom Wassersportverein Innerstetalsperre. Schwierig wurde es für die jungen Segler am Sonnabendnachmittag. Da gab es wegen des starken Windes einige Ausfälle.

Die SVMG bewältigte die große Zahl der Meldungen. „Das war eine logistische Herausforderung, die unser Verein hervorragend gemeistert hat“, sagte Asmus. Die Gäste seien rundum zufrieden gewesen. Und auch sportlich sorgten die Gastgeber für Aufsehen: Sie brachten drei Boote unter die besten Neun. Charlotte Henkel und Lena Leiers wurden Dritte, Frederic Bertheau und Max Jacob Faasch Siebte, Charlotte Bock-Müller und Emma Lück segelten auf den neunten Rang.

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