Ansturm beim Flohmarkt

Zur Freude der Feuerwehr und Schnäppchenjäger: Der Flohmarkt Am Priwall war gestern erneut ein Publikumsmagnet.
1 von 2
Zur Freude der Feuerwehr und Schnäppchenjäger: Der Flohmarkt Am Priwall war gestern erneut ein Publikumsmagnet.

Eutiner Feuerwehr freute sich über knapp 6000 Besucher zum Tag der offenen Tür

shz.de von
02. August 2015, 11:37 Uhr

Traditionell lockte der Flohmarkt Am Priwall, den die Feuerwehr seit zig Jahren veranstaltet, schon weit vor dem offiziellen Beginn am Sonntagmorgen die Schnäppchenjäger an.

Auf rund 600 Metern reihten sich gut 135 Stände entlang des Priwalls und der Johann-Specht-Straße, die überwiegend Baby- und Kinderkleidung sowie Spielsachen aber auch Haushaltströdel, Bilder, Schallplatten und Kurioses wie Entwässerungsrinnen oder einen Glühwein-Wärmer boten.

Klaus-Peter Lundius, stellvertretender Ortswehrführer freute sich ob der zahlreichen Besucher: „Das hat sich zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt. Bei solch’ gutem Wetter haben wir bestimmt 4500, wenn nicht sogar 6000 Besucher auf dem Gelände.“ Die Veranstaltung der Feuerwehr am ersten Augustwochenende sei seit der Gründung vor 42 Jahren Tradition. „Es begann mit einem Tag der offenen Tür, der Flohmarkt kam dann dazu und wurde immer größer“, sagt Feuerwehrmann Arne Ufer. Der Grundgedanke heute wie früher war, den Anwohnern einmal im Jahr etwas für die nächtlichen Sirenen-Fahrten zurückzugeben. Deshalb bleibt das erste Standrecht den Anwohnern vorbehalten, die restlichen Plätze werden mit Interessenten „aufgefüllt“. „Würden wir den Anmeldezeitraum auf einen Tag begrenzen, wären wir in weniger als zweieinhalb Stunden voll“, sagte Lundius. Standgebühren für diesen Flohmarkt gibt es nicht, dafür gehen Mitglieder der Feuerwehr mit einem Helm rum, um freiwillige Spenden der Standbetreiber einzuwerben. DRK, Johanniter und das örtliche THW seien mit im Boot, um den Besuchern noch mehr bieten zu können, so Lundius. Eine Attraktion war die große Fahrzeugschau der Feuerwehr, bei der Ausprobieren ausdrücklich erwünscht war.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen