Neukirchen : Ansgarkreuz für Elisabeth Beerbaum und Eva-Brigitte Grieser

Elisabeth Beerbaum und Eva-Brigitte Grieser sind am Sonntag für überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement mit dem Ansgar-Kreuz geehrt worden.

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20. Februar 2012, 12:00 Uhr

Neukirchen | Bei einem Gottesdienst in der St.-Johannis-Kirche verliehen Propst Matthias Wiechmann und Pastor Stefan Grützmacher den beiden Gemeindegliedern die Auszeichnung.

Mit Herz und Humor

"Elisabeth Beerbaum setzt sich seit vielen Jahren mit viel Herz und Humor für ein lebendiges Gemeindeleben um St. Johannis ein und hat so das Bild der Gemeinde nachhaltig mitgeprägt", heißt es in der Begründung der Auszeichnung. Von 1978 bis 1966 habe die heute 79-Jährige im Kirchenvorstand mitgewirkt und 1999 das Gottesdienst-Team mitbegründet, in dem sie bis 2008 mitgewirkt habe. Mit ihrer Hilfe sei es gelungen, dieses gegen anfängliche Widerstände durchzufechten. Als eine der ersten Gemeinden in Nordelbien habe sich Neukirchen so auf neue Formen des Gottesdienstes eingelassen, von denen die Gemeinde noch heute profitiere.

Nach wie vor ist Elisabeth Beerbaum im Vorbereitungskreis für den alljährlichen Nikolausmarkt aktiv. Vor zwei Jahren gründete sie den Donnerstagstreff mit, ein "Basis-Angebot" für Senioren in unserer Gemeinde. Außerdem wirkt sie bei der Planung des jährlichen Weltgebetstags mit.

Eva-Brigitte Grieser habe 24 Jahre lang mit Neukirchener Kirchenvorstand mitgewirkt und in dieser Zeit den Vorsitz im Gemeinde(fest)ausschuss und im Redaktionsteam des Vizelinusboten innegehabt. Nach wie vor sei die 71-Jährige Mitglied im Redaktionsteam des Gemeindebriefes und präge so die "Visitenkarte" der Gemeinde mit.

Liebevoller Umgang

Eva-Brigitte Grieser habe 2005 die Kinderkirche (Kindergottesdienst am Sonnabendvormittag alle zwei Monate für bis zu 30 Kinder) mitbegründet und -entwickelt und sei bis heute im Vorbereitungskreis. Mit den Kindern gehe sie liebevoll und zugewandt um.

Zusammen mit anderen habe sie 20 Jahre vor dem Fall des eisernen Vorhanges die Partnerschaft mit der Kirchengemeinde Franzburg in der damaligen DDR aufgebaut, als ein Zeichen der Versöhnung und der Solidarität. Um diese Partnerschaft sei es nach der Wende zwar ruhiger geworden, Freundschaften und Begegnungen bestünden aber nach wie vor.

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