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Ostholsteiner Anzeiger

13. Dezember 2017 | 22:27 Uhr

Anke Försterling und Joachim Schütt geehrt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 06.Jul.2017 | 12:05 Uhr

Eine der ersten Urkunden des neuen Ministerpräsidenten Daniel Günther haben 19 Frauen und Männer erhalten, die sich im Sport durch langjährige ehrenamtliche Tätigkeit verdient gemacht haben, darunter zwei Ostholsteiner. Im Gästehaus der Landesregierung nahm Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) die Ehrung vor.

Joachim Schütt (67, Foto) aus Oldenburg ist bereits seit 1972 Sportschütze. Im Kreisschützenverband wurde er schon bald Stellvertreter und dann Kreissportleiter, seit 1979 ist er bei den Eutiner Sportschützen aktiv. Als Programmierer entwickelte „Jo“ Schütt eine EDV für die gesamten Mitgliedsverwaltungen und ab 1981 sein Schießsportprogramm. Engagiert setzte er als „seine Erfindung“ das NDSB-Ligasystem in Gang, heute sind diese Wettkämpfe über die Kreisgrenzen hinaus nicht mehr wegzudenken. Über 30 Jahre wirkte er für den Landesverband. „Joachim Schütt genießt mit seinem selbst entwickelten Auswerteprogramm Ansehen über die Landesgrenze hinaus“, erklärte Grote. Zahlreiche Landesverbände in Deutschland schätzten seine Software.

Anke Försterling nahm die Sportverdienstnadel krankheitsbedingt nicht persönlich entgegen. Die 61-jährige Eutinerin ist seit 1986 Mitglied bei der Turnerschaft Riemann Eutin. Eine der ersten Ideen war unter dem Vorsitzenden Eckhard Holst das Turnen mit Kindern. „Aber ohne Eltern“, sagt sie, „später hat es durch viele Anbieter Kinderturnen mit Eltern gegeben.“ Mitte der 90er Jahre begann sie, in der Eutiner Schwimmhalle Wassergymnastik für die TS Riemann anzubieten.

„Für den Schleswig-Holsteinischen Turnverband ist Anke Försterling (Foto) seit 1995 als Referentin tätig“, erklärte Innenminister Grote. Im Jahre 2011 habe sie das Ausbilder-Diplom des Deutschen Olympischen Sportbunds erhalten. Als Mitglied des Frauenausschusses des Kreissportverbands Ostholstein sei sie besonders an der Organisation des „Frauen-Power-Tages“ beteiligt, an dem alle zwei Jahre rund 120 Frauen verschiedene Sportarten ausprobierten. Darüber hinaus besuche Anke Försterling seit mehr als zehn Jahren Alten- und Pflegeheime, um dort mit Senioren Sport zu treiben. Außerdem gebe sie seit vielen Jahren bei der Volkshochschule Sportkurse, etwa Gymnastik für Körperbewusstsein und Beweglichkeit für Senioren.

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