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Ostholsteiner Anzeiger

20. Oktober 2017 | 06:20 Uhr

Anerkennung von der Profi-Darstellerin

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ohnsorg-Schauspielerin Herma Koehn war Gast bei Brigitte-Barmwater-Auftritt

von
erstellt am 11.Feb.2014 | 17:31 Uhr

Mit ihrem Ein-Personen-Stück „Frauke Petersen oder die heilige Johanna der Einbauküche“ ist Brigitte Barmwater von der Niederdeutschen Bühne Süsel nun schon auf Bühnen in Kiel, Lübeck, Eckernförde, Bad Oldesloe, Wedel, Eutin und Süsel aufgetreten. Etwa zwei Dutzend Mal hat sie das Zwei-Stunden-Stück schon gespielt, doch ihr jüngster Auftritt in Hamburg wird ihr in besonderer Erinnerung bleiben.

In der Hansestadt spielte die Laiendarstellerin auf Einladung des literarischen Kabaretts „Die Wendeltreppe“ im Parlament des Hamburger Rathauses. Die Veranstaltung fand zwar im kleinen Rahmen statt – mit 55 Zuschauern war die Vorstellung bereits ausverkauft –, doch im Publikum war ein besonderer Gast, der das Herz von Brigitte Barmwater schneller schlagen ließ: Herma Koehn vom Ohnsorg-Theater.

Die Hamburger Schauspielerin, Regisseurin und Hörspielsprecherin hat das Theaterstück „Shirley Valentine“ von Willy Russell aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und ist dann selbst im Ohnsorg-Theater über 300 Mal in die Rolle der „Frauke Petersen“ geschlüpft. „Dieses Theaterstück ist ,ihr Baby‘“, sagt Barmwater anerkennend. Als ihr Christa Batt von „der Wendeltreppe“ gesagt habe, dass Herma Koehn anwesend sei, habe sie nur ungläubig geguckt. „Das war eine große Ehre für mich, und ich hab mein Bestes gegeben“, sagt die Eutinerin. Sie hat die Profi-Schauspielerin mit ihrer Interpretation offenbar überzeugt: „Das war wirklich sehr schön“, habe diese ihr gesagt und sich für ein Foto mit ihr aufgestellt.

Zwar hatte Brigitte Barmwater das Stück mit Herma Koehn schon einmal gesehen, zu einer Begegnung der beiden Frauen war es aber nicht gekommen. Mit dem Zusammentreffen sei nun ein Traum in Erfüllung gegangen. Christa Batt habe nach der Vorstellung noch eine sehr emotionale Dankesrede gehalten. „Da fehlen einem dann doch die Worte“, erklärt Brigitte Barmwater und fügt hinzu: „Mehr geht jetzt ja wohl nicht.“ Doch einen Wunsch hat sie doch noch. Sie würde die „Frauke Petersen“ zu gern einmal auf Hallig Hooge, ihrem Geburtsort, spielen.

 

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