Andreas Herkommer tritt für die SPD an

Andreas Herkommer (2. v.r.) bewirbt sich im Kreisnorden um ein Mandat im Landtag, Lars Winter (von links), Britta Ernst und der Juso-Landesvorsitzende Noclas Dürbrook gratulierten zur Wahl.
Andreas Herkommer (2. v.r.) bewirbt sich im Kreisnorden um ein Mandat im Landtag, Lars Winter (von links), Britta Ernst und der Juso-Landesvorsitzende Noclas Dürbrook gratulierten zur Wahl.

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11. November 2016, 13:50 Uhr

Die SPD Ostholstein hat ihre Kandidatenriege für die Landtagswahl 2017 komplett: Im Wahlkreis 17, Ostholstein-Nord, tritt der 45-jährige Andreas Herkommer von Fehmarn als Direktkandidat an. Er wurde Mittwoch in Oldenburg bei einer Wahlkreisversammlung gewählt, 42 von 45 Delegierten aus den SPD-Ortsvereinen des Wahlkreises gaben dem Bezirksgeschäftsführer einer gesetzlichen Krankenkasse ihre Stimme.

Der Wahlkreis wurde in den vergangenen vier Jahren von Lars Winter vertreten, der ihn direkt gewonnen hatte. Nach der Wahl Winters zum neuen Bürgermeister in Plön wurde ein neuer Vertreter der Region für das Landesparlament gesucht. Winters Kolleginnen Regina Poersch (Plön-Ostholstein) und Sandra Redmann (Ostholsten-Süd) kandidieren in ihrem jeweiligen Wahlkreis wieder.

Herkommer trat vor zehn Jahren in die SPD ein, durch die Diskussion über die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule auf Fehmarn angeregt. Er ist mittlerweile Vorsitzender des SPD-Ortsvereines Fehmarn, Stadtvertreter und Vorsitzender des Bauausschusses. Ehrenamtlich engagiert sich der verheiratete Vater von drei Töchtern im Lions-Club.

Berufsbedingt zählt der erklärte Gegner der Festen Fehmarnbeltquerung die Gesundheitspolitik zu seinen Schwerpunkten, außerdem bewege ihn, wie er in seiner Bewerbungsrede sagte, der Wunsch nach mehr Gerechtigkeit bei der Bildung, die nicht vom Einkommen der Eltern abhängig sein dürfe.

Bildungsministerin Britta Ernst war auch als Gastrednerin zur Versammlung gekommen und listete die Erfolge der SPD-geführten Landesregierung auf. Ziel sei, die Wahl 2017 zu gewinnen, aber das werde „kein Selbstgänger“.

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