zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

18. Oktober 2017 | 08:16 Uhr

Andrang beim Weihnachtsdorf

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

50 Stände im Kurpark und im Haus des Kurgastes / Veranstalter erfreut über außergewöhnlich starken Besuch schon am Sonnabend

von
erstellt am 30.Nov.2015 | 00:32 Uhr

Mit Speck fängt man Mäuse. Beim Malenter Weihnachtsdorf wandelten Georg Schuisky und Leif Eriksson dieses Sprichwort ein wenig ab: Sie gingen im Kurpark mit selbst gekochter Pilzcremesuppe in Probierbechern auf Kundenfang. Die beiden Schweden lockten so Besucher an den Stand von Futura baltica, wo Gäste aus Malentes Partnergemeinde Söderbärke selbst gesammelte Pfifferlinge, Pilzmarmelade, Apfelringe und Fruchtaufstriche verkauften. Und das überaus erfolgreich: Bereits am Sonnabend kurz vor 14 Uhr war der Vorrat an Moltebeerenmarmelade ausverkauft, Pfifferlingen reichten etwas länger – obwohl es kein gutes Pilzjahr war, wie Leif Eriksson sagte. Insgesamt 150 Tüten mit Pilzen hatten die Schweden mitgebracht, sieben Männer waren dafür an vier Tagen in den Wäldern unterwegs.

Eine Christrose erstand Elke Rohwer am Stand von Brigitte Buck. „Die stelle ich draußen vor die Tür“, verriet sie. Im vergangenen Jahr habe sie eine Christrose gekauft und in den Garten gepflanzt. „Jetzt blüht die richtig schön.“ Das Weihnachtsdorf mit seinen rund 50 verschiedenen Ständen im Haus des Kurgastes und im Kurpark gefiel ihr sehr gut. Jutta Storm aus Malente fand es hingegen in diesem Jahr nicht so schön. „Früher gab es mehr Abwechslung“, sagte sie und klagte, dass der untere Teil des Kurparks nicht genutzt wurde.

Julia Freese von den Freunden des Kurparks brachte für diese Kritik Verständnis auf: „Leider gab es einige Absagen, so dass im unteren Bereich nur zwei Stände gestanden hätten. Da wollten wir es lieber hier oben gemütlich haben.“ Generell war Freese am Sonnabend Nachmittag mit dem Adventsdorf sehr zufrieden. „Ich glaube, so viele Menschen wie jetzt hatten wir noch nie gleichzeitig hier.“

Großer Andrang herrschte auch am Stand von Brigitte Buck. Besonders begehrt waren Adventskränze, aber auch Marmeladen und Dekoartikel. 50 Adventskränze hatte sie für das Wochenende vorbereitet – und für ihr eigenes Heim blieb kein einziger übrig. „Den muss ich erst noch machen“, stellte Brigitte Buck fest.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen