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Ostholsteiner Anzeiger

18. August 2017 | 15:10 Uhr

„Andeutungen ohne Grundlage“

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Reaktion von Jens Paustian auf OHA-Bericht: Der Bürgermeister weist Vorwürfe zurück und spricht von schweren Beleidigungen

Schwere Beleidigungen und große Enttäuschung: So empfand Bürgermeister Jens Paustian den OHA-Bericht „Misstrauen regiert das Rathaus“ (OHA vom 15. November). Gemeinsam mit dem Personalratsvorsitzenden Bruno Brillert sei er sehr enttäuscht darüber, dass höchst vertrauliche Informationen offenbar gezielt an die Presse lanciert worden seien. Und beleidigend seien Wörter, die in Verbindung mit seinem Namen stünden.

In einer schriftlichen Reaktion stellte Paustian gestern fest, dass Personalentscheidungen ausführlich unter sachlichen Gesichtspunkten und nach der fachlichen Eignung der Betroffenen abgewogen und am Ende von ihm entschieden worden seien. Wie bei jeder Stellenbesetzung üblich seien alle dazu notwendigen Abteilungen beteiligt worden. Zugehörigkeiten und Verbindungen zu Parteien oder Fraktionen hätten keine Rolle gespielt. Beide erwähnten Kolleginnen leisteten seit vielen Jahren hervorragende Arbeit und hätten es nicht verdient, durch haltlose Anspielungen in Verruf zu geraten. Den Vertretern von SPD, Grünen, FWG und FDP seien im Ältestenrat alle sachlichen und fachlichen Entscheidungsgründe lückenlos dargelegt worden.

Weiter erklärt Paustian, dass sich sein Büroleitungsteam von dem Begriff „Hot“ und einer möglichen Bevorteilung des Ratsherrn Oliver Hagen distanziere und Unterstellungen dazu haltlos seien. Die Führungskräfte Volker Ohms und Nikolas Titze engagierten sich seit Jahren überdurchschnittlich allein zum Wohle der Stadt. Dabei werde eine gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen gepflegt. Aus der gängigen Verwaltungspraxis heraus ergebe sich eine stärkere Zusammenarbeit mit Ratsmitgliedern etwa bei der Vorbereitung von Sitzungen, weil diese bestimmte Funktionen hätten. Das gelte auch für den Ratsherrn Oliver Hagen als Vorsitzenden des Hauptausschusses und des Verwaltungsbeirats Plön-Bösdorf sowie als Moderator der Konsolidierungsgruppe.

Das Haushaltskonsolidierungskonzept sei vom Fachbereich Finanzen erarbeitet und als Entwurf zunächst dem Bürgermeister sowie Hagen als Modertor der Arbeitsgruppe erläutert worden. Die Andeutung, das Konzept sei von Hagen, Ohms und Titze gemeinsam vorbereitet worden, entbehre jeglicher Grundlage.

Die Teilnahme seines Büroleitungsteams an Gremiensitzungen sei wichtig und erforderlich. Er werde von seinen Fachbereichsleitern, Eckhard Frahm sowie Armin Kirchner, hervorragend unterstützt. Das gelte auch für seinen engsten Beraterstab, das Büroleitungsteam mit Volker Ohms, Nikolas Titze und Detlev Seibler. Auf diese Unterstützung wolle er auch nicht verzichten.

Mit seinem Namen verknüpfte Wörter seien eine schwere Beleidigung, betont Bürgermeister Paustian. Er führe eine erfolgreich arbeitende Verwaltung, die angesichts der Themen- und Aufgabenfülle qualitativ und quantitativ hervorragende Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Plön und seines Umlandes leiste.


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erstellt am 17.Nov.2014 | 16:38 Uhr

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