An der Stadtbucht versackt

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31. Mai 2017, 14:00 Uhr

Ein gutes Jahr alt und schon versackt. Zu einer gefährlichen Stolperfalle wurde die etwa ein mal ein Meter große Kuhle am Sockel der Rampe, die von der Alten Reithalle hinunter zur Stadtbucht führt. Direkt neben der Kante zum Wasser hin war der Untergrund weggesackt und hatte das Pflaster bis zu 60 Zentimeter tief mitgerissen.

„Wir wissen noch nicht genau, was es ist“, sagte Kerstin Stein-Schmidt gestern unserer Zeitung. Die Stadtsprecherin bestätigte die Versackung. Es werde nach einem möglichen unterirdischen Wasserlauf gesucht.

Das passt zu der Vermutung von Malte Tech hat. Der Stadtvertreter (FWE) geht davon aus, dass die Aufschüttung zwischen der alten Kaimauer und der davor gesetzten Spundwand nicht passend umgesetzt wurde. Es komme auf die richtige Wahl des Gerölls und die passende Verdichtung des Sandes an. Durch Wände und Füllung müsse das Schichtwasser, das aus der Riemannstraße in den Eutiner See fließe, ablaufen können, sagte Tech.

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