An der falschen Stelle gespart

harald klipp
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shz.de von
12. Mai 2014, 17:00 Uhr

Seit mehr als 40 Jahren hat der Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ seinen Platz im Kalender des Schulsports. Auf Kreis-, Landes- und Bundesebene bietet dieser sportliche Vergleich die Chance, das Gemeinschaftsgefühl in der Schule zu stärken, Selbstvertrauen zu gewinnen und Kontakte zu knüpfen. Mit

einem Federstrich hat der

Sportausschuss des Deutschen Bundestages die

Mittel drastisch gekürzt.

Die Folgen kann sich jeder ausmalen: Immer mehr Bundesländer werden sich zurückziehen, „Jugend trainiert für Olympia“ wird ausgedünnt, über kurz oder lang von der Bildfläche verschwinden. Schülern und Lehrern wäre ein wichtiger Teil des schulischen Lebens und ein gutes Stück Motivation genommen.

Mit diesen 350 000 Euro hat der Bund mit Sicherheit an der falschen Stelle gespart.

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