Als Geschenk darf die „Bounty“ bleiben – Standortfrage offen

Bis Juni ist das Spielschiff am Schloss garantiert, dann muss Stadtvertretung über Standort entscheiden.
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Bis Juni ist das Spielschiff am Schloss garantiert, dann muss Stadtvertretung über Standort entscheiden.

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06. April 2017, 00:00 Uhr

Das beliebte Holzsspielschiff „Bounty“ bleibt in Eutin. Der Hauptausschuss beschloss Dienstagabend einstimmig, die Spende der Wohnungsbaugenossenschaft Ostholstein (Wobau OH) anzunehmen. Jetzt muss nur noch die Stadtvertretung in ihrer Sitzung im Juni ihren finalen Segen geben – und das Wichtigste: Bis dahin sollte auch die Standortfrage geklärt sein.

Zuvor hatten offenbar missverständliche Aussagen und Verwaltungsvorlagen zu einer Ablehnung geführt, da darin von rund 26  000 Euro Herstellungskosten die Rede war. Die Wobau wollte jedoch nach Informationen unserer Zeitung lediglich den Herstellungsbetrag nennen, um den Auschussmitgliedern den Wert zu verdeutlichen, den die Wobau bereit war der Stadt zu übertragen (wir berichteten). „Der Geschäftsführer der Wobau hat zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass er die Bounty verkaufen möchte“, stellte Ausschussvorsitzender Matthias Rachfahl (CDU) vor der Abstimmung klar.

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