Malente : Albig lud 140 Ehrenamtler zum Empfang nach Malente

Ministerpräsident Albig und Ministerin Alheit nahmen (von links) Ursula Rücker, Beate Schlimmermann, Ulrike Behrens und den Malenter Bürgervorsteher Rainer Geerdts in ihre Mitte.
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Ministerpräsident Albig und Ministerin Alheit nahmen (von links) Ursula Rücker, Beate Schlimmermann, Ulrike Behrens und den Malenter Bürgervorsteher Rainer Geerdts in ihre Mitte.

140 Gäste aus den Bereichen Soziales, Kommunales, Kultur, Bildung und Sport hatten Ministerpräsident Torsten Albig und Sozialministerin Kristin Alheit nach Malente ins Dieksee-Hotel Wyndham Garden eingeladen.

shz.de von
19. Mai 2015, 18:00 Uhr

Viele wussten gar nicht, wie die Landesregierung ausgerechnet auf sie gekommen war. Das ging der Malenterin Beate Schlimmermann so, aber auch dem Malenter Bürgervorsteher Rainer Geerdts, der seine Vorgängerin Ulrike Behrens mitgebracht hatte. Sie gehörten gestern zu etwa 140 Gästen aus den Bereichen Soziales, Kommunales, Kultur, Bildung und Sport, die Ministerpräsident Torsten Albig und Sozialministerin Kristin Alheit (beide SPD) gestern in Malente im Dieksee-Hotel Wyndham Garden begrüßten. Mit dem Empfang wollte sich Albig bei ehrenamtlich aktiven Schleswig-Holsteinern für ihr großes Engagement bedanken.

„Das ist heute Ihr Tag“, erklärte Albig, nachdem ein Fotograf alle Gäste einzeln mit dem Ministerpräsidenten und der Ministerin abgelichtet hatte. „Sie sind eingeladen, weil sie sinnbildlich für dieses wunderbare Land stehen.“ Sie gehörten zu denjenigen, die dafür sorgten, dass dieses Land funktioniere.

Besonders hob Albig diejenigen hervor, die sich für die Flüchtlinge engagierten, die nach Schleswig-Holstein kämen. Zu ihnen gehört die Malenterin Ursula Rücker. Die Projektmanagerin ist zwar erst im Dezember 2014 ins Kneippheilbad gezogen, hat sich aber in Nordrhein-Westfalen 35 Jahre in der Flüchtlingsarbeit engagiert und ist auch in Eutin und Malente bereits Patin mehrerer Flüchtlinge. Beate Schlimmermann, ebenfalls aus Malente, ist seit 32 Jahren ehrenamtlich für die katholische Kirche im Einsatz. Sie organisiert die Sternsinger-Aktion und das Kirchenfest in Malente und besucht Gemeindeglieder. Auf der Gästeliste standen auch Mandus Freese (THW) aus Malente sowie aus Eutin Angelika Bethke (Museumsführung), Dr. Peter Bethke (Flüchtlingshilfe), Hans Hartert (Kriegsgräberfürsorge) und Renate Hartert (Landfrauen).

Ehrenamtler seien oft zur Stelle, wo es keiner sehe oder wo es für die Gesellschaft beinahe selbstverständlich geworden sei, sagte Albig. „Ich denke da etwa an die freiwillige Feuerwehr, an die Sanitätsdienste, an die vielen Helfer in Senioren- und Pflegeeinrichtungen.“ Viele Dinge, auf die wir uns im täglichen Leben verließen, funktionierten nur mit Unterstützung ehrenamtlicher Helfer.

Im Anschluss an Albigs Rede ging es zum Essen. „Ich habe die ganze Nacht gekocht für Sie“, scherzte Albig und hatte dabei die Lacher auf seiner Seite. Er versprach, jedem Tisch einen Besuch abzustatten, um zu Klönen, aber auch, um Anregungen entgegen zu nehmen.

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