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Förderstrategie : Aktiv-Region verteilte knapp 7 Millionen Euro Fördergelder

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

„Mit einer Fördersumme von 6,9 Millionen Euro nimmt die Aktiv-Region Schwentine-Holsteinische Schweiz landesweit einen Spitzenplatz ein“, sagte der Geschäftsführer Günter Möller.

shz.de von
erstellt am 04.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Ende des Monats läuft die aktuelle Förderperiode für die 21 Aktiv-Regionen im Land aus. Die Entwicklung der vergangenen fünf Jahre und die Zukunft der Aktiv-Region Schwentine-Holsteinische Schweiz stellte Geschäftsführer Günter Möller am Montag im Malenter Haus des Kurgastes vor.

„Mit einer Fördersumme von 6,9 Millionen Euro nimmt die Aktiv-Region Schwentine-Holsteinische Schweiz landesweit einen Spitzenplatz ein“, resümmierte er. Insgesamt seien 79 Projekte, darunter die Plöner Schwimmhalle und das Bildungsprojekt am Bungsberg angeschoben worden. Im Einzelnen wurden 29 Projekte im Tourismus, zwölf im kulturellen Bereich und acht unter dem Thema „Neue Herausforderungen“ gefördert. Im sozialen Bereich gab es elf und für öffentliche Infrastruktur 16 Bezuschussungen. Die letzten Fördergelder in Höhe von 107.000 Euro werden am 24. September vergeben.

Danach stehen für das Regionalmanagement der Aktiv-Region die Abwicklungen laufender und die Prüfungen beendeter Projekte sowie intensive Vorbereitungen auf die kommenden Förderperiode 2014 bis 2020 an. Wieviel Geld dann fließen wird, entscheidet die EU Ende des Monats. Möller vermutete, dass Deutschland weniger Mittel als bisher aus Brüssel erhalten werde. Die Höhe sowie die Umverteilung auf die Bundesländer seien bisher nicht prognostizierbar. Fest stehe hingegen, dass die EU-Beteiligung an den öffentlichen Aufwendungen künftig 80 Prozent betragen solle.

Nach den Wünschen des Landwirtschaftsministeriums solle weiterhin mit den Aktiv-Regionen zusammengearbeitet werden. Dabei werde dann auf die Förderschwerpunkte Klima und Wandel, Nachhaltige Daseinsvorsorge, Wachstum und Innovation sowie Bildung und Ausbildung gesetzt. „Den Gemischtwarenladen an Projekten wird es nicht mehr geben. Künftig wird die regionale Wirksamkeit statt der klassischen Dorfentwicklung gelten“, betonte Möller.

Als Voraussetzung dafür müssen die Aktiv-Regionen neue Strategien erarbeiten, die jedoch nicht vom Regionalmanagement selbst geschrieben werden dürfen, sondern an Externe vergeben werden sollen. Im April 2014 fällt der Startschuss für die Strategieentwicklung. Ab Januar 2015 soll dann mit der neuen Förder-Arbeit begonnen werden.

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