Aktiv-Region gibt Geld für Machbarkeitsstudien

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20. Juni 2018, 10:39 Uhr

Gleich zwei Projekte in Plön erhalten Geld von der Aktiv-Region Schwentine-Holsteinische Schweiz. Mit einem Zuschuss von 10 756,30 Euro wird eine Machbarkeitsstudie für den Einsatz von zwei Elektrofähren auf dem Großen Plöner See und mit 45 814,40 Euro eine Machbarkeitsstudie für den Bau eines gemeinsamen Klärwerkes von Plön und Preetz gegeben. Die Beschlüsse fielen am Dienstagabend im Vorstand der Aktiv-Region einstimmig, teilte Regionalmanager Günter Möller dem OHA mit.

Frank Neufeind, Wirtschaftsförderer der Stadt Plön, und Christian Lange, Leiter des Jugendaufbauwerkes auf dem Koppelsberg, hatten dem Vorstand der Aktiv-Region das Projekt im Mai bereits vorgestellt (der OHA berichtete). Danach sollen die beiden ehemaligen Elektro-Fähren der Landesgartenschau in Eutin übernommen werden und von April bis Oktober 5,5 Kilometer zwischen Marktbrücke, Prinzeninsel, Jugendherberge und dem Koppelsberg weitgehend geräuschlos und emissionsfrei mit Fahrgästen pendeln. Die Fahrt dauert rund eine Stunde.

Es würden Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen. Eine Konkurrenz zur Großen Plöner Seerundfahrt gebe es nicht. Bei positiver Machbarkeitsstudie würden im Herbst 2018 die Haushaltsmittel durch die Stadt Plön bereitgestellt werden. Hinzu kommen die Anschaffungskosten von jeweils 40 000 Euro pro Elektro-Fähre sowie die Optimierung vorhandener Stege und der Neubau von barrierefreien – vielleicht sogar schwimmenden – Stegen sowie Betriebs-, Unterhaltungs- und Personalkosten.

Derzeit ist ein gemeinsames Klärwerk für Plön und Preetz noch Vision. Aber eine Machbarkeitsstudie könnte Aufschluss geben, ob daraus auch Realität werden könnte. Ingo Eitelbach, Vorstand der Stadtwerke Plön, und Gerd Schulenburg, Geschäftsführer des Abwasserzweckverbandes in Preetz, freuten sich über die hohe Fördersumme der Aktiv-Region. Sie sehen darin eine nachhaltige Daseinsvorsorge mit Modellcharakter für die Region.

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