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Ostholsteiner Anzeiger

21. November 2017 | 00:10 Uhr

AfD geht auf Anti-Islam-Kurs

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

CDU und SPD kritisieren „rückwärtsgewandte Auffassung von Politik“

von
erstellt am 01.Mai.2016 | 19:59 Uhr

Die AfD hat ihren Anti-Islam-Kurs in ihrem Parteiprogramm festgeschrieben. Auf einem Bundesparteitag verabschiedeten rund 2000 Mitglieder der Alternative für Deutschland ein Grundsatzprogramm, in dem sich Sätze finden wie „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ und „Deutsche Leitkultur statt Multikulturalismus“. Weiter heißt es: „Ungeregelte Asylzuwanderung schadet Deutschland. Willkommen sind qualifizierte Einwanderer mit hoher Integrationsbereitschaft“.

Das Tragen von Kopftüchern an Schulen, die Vollverschleierung und das Schächten von Tieren lehnen die Rechtskonservativen ab. Politiker von CDU und SPD bescheinigten der AfD eine rückwärtsgewandte Auffassung von Politik, die Grünen warfen der Partei Hetze und das Schüren anti-islamischer Vorurteile vor. Der Zentralrat der Juden in Deutschland vertrat die Ansicht, die AfD habe mit ihrem religionsfeindlichen Grundsatzprogramm den Boden des Grundgesetzes verlassen.

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