Ärzte-Zentrum: Anbau kommt weg

Der Anbau zwischen dem roten Ärztehaus und der Apotheke wird bis zum denkmalgeschützten Gebäude Peterstraße 17 abgerissen.
Der Anbau zwischen dem roten Ärztehaus und der Apotheke wird bis zum denkmalgeschützten Gebäude Peterstraße 17 abgerissen.

Abriss soll heute starten / Bauherr will Rammschäden vermeiden

shz.de von
23. Januar 2018, 15:28 Uhr

Die ersten vorbereitenden Arbeiten für den Bau des neuen Ärztehauses samt zweier Wohnungen haben schon begonnen. Der Abriss des Anbaues an das denkmalgeschützte Haus, in dem die Buchhandlung Hoffmann war und wieder einziehen wird, soll wahrscheinlich heute beginnen. „Das muss mit viel Fingerspitzengefühl geschehen, denn wir reißen einen Anbau ab, der jünger ist als das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 19. Jahrhundert“, sagt Fritz Schade. Er ist Bauleiter für den Bauherren und Apotheker Alexander Scholz, der den Bau finanziert. Außerdem wird das Haus von innen zusätzlich mit Trägern gestützt und versteift.

Insgesamt neun Praxen soll es dann im innerstädtischen Ärztezentrum geben, die Baulücke in der Albert-Mahlstedt-Straße geschlossen werden.

Ist der Anbau abgerissen und der Keller ausgebaggert, werden Pfähle reingedrückt – erst für den neuen Anbau in der Peterstraße, danach für das Haus in der Baulücke Albert-Mahlstedt-Straße, um Halt in dem Untergrund zu bekommen. „Die Pfähle werden gedrückt“, betont Schade, „so etwas wie in der Stadtbucht durch das Rammen, wird es hier nicht geben.“ Das schwere Gerät sowie ein Kran sollen dafür über die befestigte kleine Baustraße vom Segenhörn zur Baustelle gefahren werden. „Damit kommen wir oben um die Kurve in
der Albert-Mahlstedt-Straße nicht rum“, sagt Schade. Ob die nun befestigte ehemalige Grünfläche, die von Scholz im Vorfeld der Baumaßnahme erworben wurde, langfristig als Stellfläche für Räder und Autos umwandeln kann, ist offen. Der Antrag dafür liege bei der Stadt. „Die Notwendigkeit dafür sehen wir als gegeben, so viele gehbehinderte Menschen, die zu Arzt und Apotheke wollen. In einer Stadt wie Eutin sind Parkplätze auch ein Wirtschaftsfaktor. Was hier entsteht, ebenfalls“, sagt Schade.

Insgesamt ist ein Jahr Bauzeit geplant für den Lückenschluss und den neuen Anbau an die Hoffmann-Buchhandlung.

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