Ärgerliche Niederlage

Mit einem energischen Antritt stürmt der Timmendorfer Tauno Zobel (rechts) Richtung Scorpions-Tor.
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Mit einem energischen Antritt stürmt der Timmendorfer Tauno Zobel (rechts) Richtung Scorpions-Tor.

Eishockey: „Beach Boys“ verlieren vor 800 Zuschauern mit 2:3 Toren gegen die Hannover Scorpions

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06. März 2017, 21:20 Uhr

Zum Abschluss der Punktspiele unterlag Eishockey-Oberligist EHC Timmendorf vor knapp 800 Zuschauern mit 2:3(0:1, 0:0, 2:2) Toren gegen die Hannover Scorpions. Der entscheidende Treffer fiel erst elf Sekunden vor der Schlusssirene.

Von Beginn an zeigten beide Mannschaften ein schnelles und offenes Spiel. Die „Beach Boys“ hatten zwar ein Plus an Torschüssen, den einzigen Treffer im ersten Drittel erzielten jedoch die Scorpions in der 17. Minute. Der mittlere Spielabschnitt blieb torlos, obwohl beide Mannschaften eine ganze Reihe guter Gelegenheiten hatten. Doch beide Goalies zeichneten sich mehrfach mit Glanztaten aus.

Als die Gäste zu Beginn des letzten Drittels auf 2:0 erhöhten, schien die Begegnung entschieden. Doch Timmendorf kämpfte sich zurück. In der 47. Minute verkürzte Yannick Henry und nur vier Minuten später gelang Jakub Schejbal in Überzahl das 2:2. In der restlichen Spielzeit standen die Beach Boys mehrfach vor dem Siegtreffer, vergaben jedoch auch beste Einschussgelegenheiten. 30 Sekunden vor dem Ende musste Schejbal in die Kühlbox, nachdem er den Puck über die Plexiglas-Umrandung befördert hatte. Hannover nutzte die Überzahl und traf elf Sekunden vor Schluss zum 3:2-Endstand.

„Das war eine ärgerliche Niederlage zum Abschluss, zumal wir im letzten Drittel klar besser waren. Aber uns fehlt im Abschluss einfach die Cleverness. Dennoch können wir mit der Saison unter dem Strich zufrieden sein, denn mit Hannover, Braunlage und FASS Berlin haben wir drei Teams hinter uns gelassen“, sagte Trainer Dave Rich.

Zum Saisonabschluss treten die Beach Boys noch zwei Mal gegen den alten Rivalen Adendorfer EC aus der Lüneburger Heide an. Am Freitag reisen die Timmendorfer zum Regionalligisten und empfangen die „Heidschnucken“ am Sonnabend um 20 Uhr auf eigenem Eis.

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