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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 18:08 Uhr

Ärgerliche Gegentore

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eishockey: „Beach Boys“ unterliegen den Harzer Falken aus Braunlage mit 3:5 Toren

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2015 | 11:11 Uhr

Der EHC Timmendorfer Strand verlor sein vorletztes reguläres Saisonspiel in der Eishockey-Oberliga Nord gegen die Harzer Falken mit 3:5(0:2, 1:2, 2:1) Toren. Trainer Henry Thom richtet nach dem Spiel den Blick bereits auf die Play-Offs: „Da müssen wir beweisen, dass wir bereit sind.“

Die Timmendorfer begannen offensiv stark und hatten in den ersten zehn Minuten einige Möglichkeiten. Doch auch die Gäste aus Braunlage bewegten den Puck gut und deckten immer wieder Lücken in der EHC-Defensive auf. Die Führung der Falken fiel aus Timmendorfer Sicht äußerst unglücklich. Goalie Björn Reinke ließ einen harmlosen Schuss von Semen Glusanok bei freier Sicht zum 0:1 passieren (10.). Keine 30 Sekunden später erhöhte Michael Schwindt auf 2:0. Die beiden Gegentreffer zeigten Wirkung, die Timmendorfer fanden keinen Zugriff mehr. Erst zum Ende des Drittels wurden die Gastgeber wieder stärker und hatten durch Patrick Saggau und Moritz Meyer zwei Chancen.

Schwungvoll begann der zweite Durchgang, Kenneth Schnabel scheiterte gleich zweimal freistehend an Gäste-Goalie Niklas Weikamp (22.). Tobias Schwab nutzte auf der Gegenseite die erste Strafzeit der Partie und erhöhte auf 3:0 (29.), Robert Wittmann gelang kurz darauf das 4:0 (33.). Ungewöhnlich endete das Drittel. Patrick Saggau wurde kurz vor der Drittelsirene bei einem Break gefoult, das Schiedsrichtertrio ließ zunächst weiterlaufen, entschied erst nach Beratung in der Drittelpause auf Penalty.

So begann das Schlussdrittel mit der Penalty-Chance für Saggau, die er zum 1:4 verwandelte. In der Folgezeit musste der EHC einige Unterzahlsituationen hinnehmen und kassierte das 1:5 durch Andre Nimeyer (52.) Jesper Delfs verkürzte auf 2:5 (53.) und leitete eine gute Timmendorfer Schlussphase ein, in der Thorben Saggau in Überzahl zum 3:5 traf (57.). Thom nahm in den letzten zwei Minuten Reinke zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor, der
Anschluss wollte aber nicht fallen. „In den ersten zwei Dritteln sind wir gegen starke Braunlager häufig einen Schritt zu spät gekommen und haben ärgerliche Gegentreffer kassiert“, benannte Trainer Henry Thom den Grund für die Niederlage.

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