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Forderung der Jungen Union im Kreis Plön

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13. Mai 2018, 15:59 Uhr

Die Junge Union (JU) im Kreis Plön fordert Systemadministratoren für die Wartung der digitalen Infrastruktur an den Schulen. Dieser einstimmige Beschluss wurde am Sonnabend auf dem Kreisverbandstag der Jungen Union in Hohenfelde getroffen.

Die Digitalisierung in Form von Smart-Boards, W-Lan und digitalen Klassenzimmern erhält endlich Einzug in die Schulen, so der JU-Kreisvorsitzende Till Unger. Voraussetzung für eine optimale Nutzung sei aber auch, dass die digitale Infrastruktur entsprechend aktuell gehalten und gewartet werde. Der beste Beamer bringe den Schülerinnen und Schülern nichts, wenn er nicht funktioniere.

Till Unter weiter: „Die Technik dahinter wird immer komplexer und schon heute stellen wir fest, dass die Wartung häufig auf Lehrer oder sogar Schüler abgewälzt wird.“ Schon einfachste Updates oder die Bereitstellung von Passwörtern dauerten häufig viel zu lange. Das alles sei teilweise sehr unbefriedigend und frustrierend. Die Netzwerkinfrastruktur habe sich in den vergangenen Jahren ebenfalls stark weiterentwickelt. Reine „Computer-Räume“ gebe es kaum noch, sondern in jedem Klassenraum würden digitale Medien eingesetzt.


Nicht täglich, aber mehrfach in der Woche

Deshalb setzt sich die Junge Union im Kreis Plön dafür ein, dass die Schulen externe Systemadministratoren für die Wartung der digitalen Infrastruktur bekommen. Dazu der Kreisvorsitzende Till Unger: „So wie es heute selbstverständlich ist, dass Sozialpädagogen in den Schulen sind, so selbstverständlich sollte es auch sein, dass Systemadministratoren für technische Probleme mit festen Ansprechzeiten erreichbar sind. Diese müssen nicht täglich, wohl aber mehrfach die Woche in der jeweiligen Schule verfügbar sein.“
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