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Absenktunnel neues Reizthema für Fehmarnbelt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Gesprächsstoff en masse gibt es für das Dialogforum zur Fehmarnbelt-Querung, das heute ab 17 Uhr im Gewerbezentrum Oldenburg tagt. Dort will die die dänische Firma Femern A/S die Umweltuntersuchungen für ihr Verkehrsprojekt vorstellen. Entgegen den Empfehlungen der Gutachter, die
einen Bohrtunnel für die umweltverträglichste Lösung halten, will Femern A/S einen 18 km langen Absenktunnel bauen. Die Firma begründet das mit erheblicher Kosten- und Zeitersparnis sowie dem Hinweis, dass auch die zweitbeste Lösung genehmigungsfähig sei.

Die Fehmarnbelt-Querung sei sinnlos, erneuerten die ostholsteinischen SPD-Landtagsabgeordneten Lars Winter und Sandra Redmann ihre Fundamentalkritik an dem Vorhaben: „Wir sind fest davon überzeugt, dass im Rahmen der Planfeststellung und der damit einhergehenden Möglichkeit der Klage dass Projekt beerdigt wird.“ Wenn überhaupt, komme nur ein Bohrtunnel in Frage. Winter und Redmann appellierten an die Landesregierung, sich „hinter eben diese SPD-Forderung zu stellen“.

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erstellt am 12.Sep.2013 | 00:33 Uhr

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