Abschiedsspiel in Flensburg

Kevin Ferchen zeigte zuletzt starke Leistungen. Vielleicht läuft er in Flensburg neben Rasmus Tobinski, dessen Rot-Sperre abgelaufen ist, als Doppelspitze auf.
Kevin Ferchen zeigte zuletzt starke Leistungen. Vielleicht läuft er in Flensburg neben Rasmus Tobinski, dessen Rot-Sperre abgelaufen ist, als Doppelspitze auf.

Fußball-Oberliga Schleswig-Holstein: Eutin 08 tritt heute um 14 Uhr zum letzten Spiel vor der Winterpause beim TSB Flensburg an

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30. November 2018, 19:42 Uhr

Zum letzten Spiel in diesem Jahr reist Fußball-Oberligist Eutin 08 zum Tabellenfünften TSB Flensburg. Die Begegnung wird am Sonnabend um 14 Uhr angepfiffen. Für die Trainer Lars Callsen, Benno Szodruch und Tim Brunner ist die Partie zugleich die Abschiedsvorstellung von Eutin 08.

Die Eutiner müssen erneut auf eine Reihe von Spielern verzichten. Sebastian Witt, Kevin Hübner und Florian Härter fallen weiter verletzt aus, Lion Glosch und Egzon Lahi sind privat verhindert und Marvin Obenaus büffelt weiter für seine Abschlussklausuren. Dafür kehren Rasmus Tobinski und Moritz Achtenberg nach ihren Sperren in den Kader zurück. Allerdings fehlten Achtenberg, wie auch Kevin Ferchen, bis Dienstag wegen Erkrankungen. Ihre Einsätze sind zumindest fraglich.

Eigentlich will Callsen nach der überzeugenden Vorstellung beim 6:1-Sieg gegen Frisia Risum-Lindholm seine Startelf nur wenig verändern. „Wenn es Änderungen gibt, dann nur aus taktischen Gründen“, verrät der Coach. So denken die Trainer über eine Doppelspitze mit Tobinski und Ferchen nach.

Der TSB Flensburg leistete sich zuletzt eine 2:3-Niederlage beim SV Eichede und rangiert derzeit auf dem fünften Tabellenplatz. Mit Lasse Sohrweide (11 Treffer) und Timo Carstensen (10) verfügen die Fördestädter über zwei torgefährliche Stürmer. „Für uns ist es wichtig lange Bälle auf die Beiden zu unterbinden“, sagt Callsen. Er hofft, dass die Flensburger nicht mit dem letzten Einsatz zu Werke gehen. „Sie haben sich für das Hallen-Masters qualifiziert. Da will sich keiner mehr verletzen“, meint der Trainer.

„Wir wollen natürlich gewinnen, damit wir anschließend bei guter Laune unseren Ausstand geben können“, sagt Callsen. Er spürt im Augenblick auch eine gewisse Erleichterung, dass er künftig mehr Freizeit genießen kann. „In der stressigen Vorweihnachtszeit werde ich den Fußball sicher nicht vermissen. Aber ab Januar kommt vielleicht ein wenig Wehmut auf, wenn alle wieder anfangen“, sagt Callsen.

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