Abschied aus kommunaler Familie

Ein Teil der kommunalen Familie wurde nach Ausscheiden aus den Ämtern im Kreismuseum verabschiedet.
Ein Teil der kommunalen Familie wurde nach Ausscheiden aus den Ämtern im Kreismuseum verabschiedet.

Kreispräsident Stefan Leyk und Landrätin Stephanie Ladwig verabschiedeten gestern Abend knapp 600 Jahre ehrenamtliche Arbeit

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19. Juli 2018, 15:26 Uhr

In einer kleinen Feierstunde sind gestern Abend im Kreismuseum mit der Kommunalwahl ausgeschiedene ehrenamtliche Bürgervorsteher, Bürgermeister oder Amtsvorsteher verabschiedet worden. Insgesamt endeten damit fast 600 ehrenamtliche Jahre. Zu den von Kreispräsident Stefan Leyk und Landrätin Stephanie Ladwig Verabschiedeten zählten aus Plön auch Bürgervorsteher Dirk Krüger nach fünf Jahren und Bösdorfs Bürgermeister Joachim Schmidt nach 24 Jahren ehrenamtlicher Arbeit.

„Sie sind Motor, Mediator, Vermittler, Verwaltungsleiter, Vorgesetzter und Macher“, lobte Kreispräsident Stefan Leyk die Ehrenamtler, die aufopferungsvoll ihre Ämter wahrgenommen hätten. 32 der 42 Eingeladenen waren der Einladung des Kreises zur Verabschiedung gefolgt.

Landrätin Stephanie Ladwig dankte auch für viele Jahre ehrenamtlicher Arbeit. Dabei beneidete sie den meist engen Kontakt der Bürgermeister, Bürgervorsteher und Amtsvorsteher zu den Menschen: „Diesen engen Bezug zum Bürger vermissen wir im Kreishaus.“ Die ausgeübte „Verantwortung auf Zeit“ sei gelebte Demokratie und der Wechsel ein demokratischer Vorgang. Mit den Ausgeschiedenen gehe viel Erfahrung aus den Kommunen. Ladwig mahnte, aber auch das erworbene Wissen an die Nachfolger weiterzugeben. Gemeinsam mit Stefan Leyk überreichte sie Urkunden und Präsente.

Zuvor ergriff Holger Bajorat, Vorsitzender des Gemeindetages im Kreis Plön, das Wort: „Es ist wichtig für die Nachfolger, dass vor Ort rechtzeitig die Weichen gestellt werden. Es sei gut, genügend Kandidaten für die Ämter zu haben.


Verabschiedet wurden außerdem zum Teil langjährige Bürgermeister aus dem Bereich des Amtes Großer Plöner See: aus Dörnick Dieter Wittke (12 Jahre), aus Grebin Klaus-Heinrich Pentzlin (ein Jahr), aus Kalübbe Günter Schnathmeier (15 Jahre) und aus Rathjensdorf Uwe Koch (10 Jahre). Nicht mehr dabei sind Schwentinentals Bürgervorsteherin Angelika Lange-Hitzbleck (32 Jahre), Dr. Norbert Langfeld (15 Jahre Amtsvorsteher des Amtes Preetz-Land und 24 Jahre Bürgermeister in Lehmkuhlen), Peter Zimprich (3,5 Jahre Bürgermeister in Schönkirchen und 1,5 Jahre Bürgervorsteher in Schrevenborn), Eckhard Jensen (5 Jahre Amtsvorsteher in Schrevenborn), Antje Josten (22 Jahre Bürgermeisterin in Selent, vier Jahre Amtsvorsteherin in Selent/Schlesen) sowie die Bürgermeister Udo Runow (24 Jahre in Bönebüttel), Holger Nohrden (drei Jahre in Großharrie), Heidemarie Scheel (5 Jahre in Ruhwinkel), Heinrich Sachau (13,5 Jahre in Behrensdorf), Matthias Potrafky (9 Jahre in Hohwacht), Stefan Ehrk (15 Jahre in Klamp), Jürgen Mölln (15 Jahre in Barmissen), Peter Steiner (10 Jahre in Großbarkau), Franz Schwarten (15 Jahre in Kirchbarkau), Uwe Hallmann (26 Jahre in Klein Barkau), Gisela Rinck (9 Jahre in Kühren bei Preetz), Anke Jahnke (16 Jahre in Nettelsee), Wolf-Dietrich Rath (15 Jahre in Pohnsdorf), Karl Oberem (10 Jahre in Warnau), Joachim Gafert (15 Jahre in Barsbek), Heike Mews (15 Jahre in Brodersdorf), Dieter Dehnk (28 Jahre in Fahren), Helmut Wichelmann (Höhndorf), Rainer Longk (5 Jahre in Köhn), Kirsten Walsemann (5 Jahre in Krokau), Ulrike Mordhorst (3 Jahre in Laboe), Annette Blöcker (5 Jahre in Passade), Klaus Pfeiffer (5 Jahre in Probsteierhagen), Heinz Lamp (15 Jahre in Wisch), Gabriele Kalinka (18,5 Jahre in Dobersdorf), Sönke Voß (5 Jahre in Fargau-Pratjau), Hans-Harald Harländer (5 Jahre in Schlesen), Alexander Orth (5 Jahre in Heikendorf), Jens Heinze (16 Jahre in Mönkeberg),

Besonders wurde Antje Klein aus Schönberg für über 40 Jahre aktive ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde Schönberg als Bürgervorsteherin und stellvertretende Bürgermeisterin geehrt.

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