EUTIN : Abrissbagger rückt Anbauten zu Leibe

Die Anbauten in der oberen Peterstraße werden in der nächsten Woche abgerissen. Der letzte Mieter, ein Friseur, ist in die Peterstraße 46 gezogen.
Die Anbauten in der oberen Peterstraße werden in der nächsten Woche abgerissen. Der letzte Mieter, ein Friseur, ist in die Peterstraße 46 gezogen.

Ab nächster Woche wird in der oberen Peterstraße gearbeitet.

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04. Juni 2015, 06:00 Uhr

Die Stadtsanierung rückt immer weiter in Richtung Zentrum. Erst vor rund zwei Wochen begannen die Arbeiten am Bahnhofsvorplatz, wo morgen der erste Spatenstich gefeiert wird. Schon nächste Woche rücken die Bauarbeiten ein Stück weiter in die obere Peterstraße: Nachdem der letzte Mieter, ein Friseur, seinen Laden verlegt und damit die Räume freigemacht hat, kann in der nächsten Woche mit dem Abriss der Anbauten des Telekomgebäudes begonnen werden.

Dieser wird notwendig, da im Zuge der Stadtsanierung hier eine attraktive Anbindung vom Bahnhof an die Innenstadt gestaltet werden soll. Im Vorfeld gab es unzählige Diskussionen über die schlechte Auffindbarkeit des Stadtzentrums vom Markt aus. „Eine Katastrophe“ gerade mit Hinblick auf die zahlreichen Touristen, die im Gartenschau-Jahr in Eutin erwartet werden. Neben dem Durchgang durch den Tunnel vom Bahnhof aus – der ebenfalls aufgehübscht werden soll – ist hier eine weitere Anbindung mittels Treppe von der Straße am Mühlenberg geplant (wir berichteten). Der Boden soll mit Naturgroßsteinpflaster und Klinker gestaltet werden. Einheitliche Stadtmöbel aus einer Stahl-, Holzkombination und neue Mastleuchten sollen ab 2016 für ein ansprechendes Stadtbild sorgen und „mit viel Grün zum Verweilen einladen“, wie die Stadt mitteilt.

Für die Zeit der Bauarbeiten wird es im Bereich zwischen der Albert-Mahlstedt-Straße und Bahnhofstraße zu temporären Sperrungen für den Durchgangsverkehr kommen. Für eine entsprechende Wegweisung werde gesorgt, wie die Stadt mitteilte.

Für die „Schnittstelle“ von Friseurmeister Ali Khan ist in der Peterstraße 46 ein neuer Salon – dank der Stadtmanagerin Kerstin Stein-Schmidt.

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